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6.1.2017 : 16:23 : +0100

Praxisworkshop in Siegburg



Die Teilnehmer stellen sich einer der Übungen während des Workshops.

Am 17. Februar fand in Siegburg der Praxisworkshop "Entspannung mit Kindern - Die Raupe Nimmersatt am Meer" statt. Anwesend waren 15 Teilnehmer aus den verschiedenen Kitas des 4. Projektjahres. Der Workshop wurde von kivi zur Unterstützung der Erzieher angeboten. Durch den Tag führte die Gesundheits- und Präventionsberaterin Gabriele Heyduschka.

Die Fortbildung begann mit einer theoretischen Einführung in das Thema Entspannung. Anschließend machten die Teilnehmer mit Decken und in dicken Socken, also in rundum gemütlicher Atmosphäre, einige praktische Übungen zur Umsetzung im Kita-Alltag. Diese sollen den Kindern Möglichkeiten geben, sich auszuruhen und zu entspannen.

Das Feedback fiel positiv aus. Die Anwesenden zeigten sich begeistert von der angenehmen Stimmung und freundlichen Beratung. "Außerdem war es schön, sich mit anderen Kollegen einzuarbeiten und Ideen auszutauschen", sagte eine Teilnehmerin. Überrascht stellten die Besucher fest, wie schnell die Zeit während der Weiterbildung vergangen war.

 

Erziehungspartnerschaft - KITA-Vital-Workshop



Neun Erzieherinnen überlegten mit Referentin Neu-Schmidt, wie Elternarbeit funktionieren kann.

Am 26. Juni lud der Verein kivi wieder einmal zum KITA-Vital-Workshop ins Siegburger Kreishaus ein. Neun Pädagoginnen nutzten die Chance, sich gemeinsam mit Referentin Antje Neu-Schmidt dem nicht immer einfachen Thema "Erziehungspartnerschaft" zu nähern.

Die Diplom Psychologin diskutierte dazu mehrere Fallbeispiele, während die Erzieherinnen immer wieder die Gelegenheit bekamen, ihre Erfahrungen beizusteuern. Wann etwa wird eine Bemerkung wie "Frau X, die Hausschuhe ihres Kindes sind zu klein" als reine Information, als Appell oder gar als Vorwurf verstanden? Ganz schön verzwickt, urteilte Neu-Schmidt. Die meisten Konflikte ergäben sich aus simplen Missverständnissen. Ein wenig Vorsicht sei hier unabdingbar.

Das blieb keineswegs die einzige Frage, der sich Referentin Neu-Schmidt stellte. Wie geht man am besten mit Kritik um? Wie können es die Kitas schaffen, Eltern zur Mitarbeit zu gewinnen? Oder wie kommuniziert man Neuerungen im Kita-Konzept? Gerade für die KITA-Vital-Aktion ist eine funktionierende Erziehungspartnerschaft unerlässlich, schließlich gewinnt das Gesundheitsprogramm an Nachhaltigkeit, wenn es auch bei den Kindern Zuhause ankommt.

Für die Erzieher waren es also spannende Stunden, in denen sie sich mit vielen alltäglichen Problemen auseinandersetzen konnten. Die flexible Gestaltung des Workshops und insbesondere die Möglichkeit, immer wieder eigene Fragen zu stellen, sorgten für ein erfreuliches Feedback.

miniFit-Workshop kam gut an



Die meisten Übungen, die Referentin Petra Vajler-Schulze vorstellte, durften die Teilnehmer gleich selbst ausprobieren.

Im Raum Agger im Siegburger Kreishaus trafen sich am 25. März dreizehn Vertreter des aktuellen Projektjahrganges zum Workshop "miniFit - ich, du, wir alle". Die kivi-Referentin Petra Vajler-Schulze stellte den Teilnehmern das kivi-Bewegungsprogramm für vier- bis siebenjährige Kinder vor, das sowohl auf motorische als auch soziale, kognitive und emotionale Entwicklungsmöglichkeiten setzt. Das Programm, so betonte die Sportlehrerin und Motopädin Vajler-Schulze, orientiere sich an der individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes.

Im Laufe des Nachmittags stellte Vajler-Schulze viele verschiedenen Übungen vor, die meist direkt von den Kita-Fachkräften ausprobiert werden durften. Den Schwerpunkt des Workshops bildeten Interaktionsübungen. "So lernen Kinder verantwortlich und solidarisch zu handeln, miteinander zu kooperieren und gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen", erklärte die Referentin.

In Siegburg alles schon einmal selbst erlebt, sollte es den Pädagogen dann umso leichter fallen, das Programm in ihrer eigenen Einrichtung umzusetzen und damit dem gemeinsamen Ziel, nämlich dem gesunden Aufwachsen der Kinder, etwas näher zu kommen.

Die Erzieher gaben sich durchweg zufrieden mit dem Workshop. "Ich konnte sehr viele Anregungen für unsere Bewegungsstunden mitnehmen", kommentierte zum Beispiel eine Fachkraft. "Die praktischen Übungen sind einfach und sehr gut im Kita-Alltag umzusetzen", hieß es an andere Stelle. Referentin Vajler-Schulze war jedenfalls überzeugt, dass die motorischen Übungen hilfreich für die Entwicklung der Kinder sind, zugleich aber auch einen Heidenspaß machen.

"Auftanken - aber wie?"



Auf dem Workshop lernten die Teilnehmer verschiedene Entspannungsmethoden kennen.

Dreizehn Erzieher, schwer bepackt mit Isomatten und Kissen, schlugen sich am 10. März den Weg durchs Kreishaus zum Seminarraum "Agger". Die Entspannungspädagogin und Persönlichkeitstrainerin Gabriele Heyduschka erwartete sie schon. Die Mitarbeiter der KITA-Vital-Kitas des dritten Jahrgangs durften sich auf spannende oder besser noch: entspannende drei Stunden Workshop gefasst machen. Die Veranstaltung widmete sich nämlich ganz der Stressregulation und sollte nicht nur Ideen für Übungen mit den Kleinen liefern, sondern auch den Erziehern einige Tipps zum Relaxen bieten.

Referentin Heyduschka stellte direkt zu Beginn klar, dass jeder selbst die passende Methode zum Stressabbauen finden müsse. Eine schnelle Umfrage ergab dann auch den Beweis: Eine Erzieherin zog Motorradfahren vor, eine andere Yoga. Auch Nordic-Walking und Reiten wurden genannt. Um die richtige Methode zu finden, müsse man vor allen Dingen genügend ausprobieren, so Picard. Gelegenheit dazu bekamen die Teilnehmer auf dem Workshop reichlich.

"Ein Moment für mich", zum Beispiel, ist eine kleine Atemübung, die durch spezielle Technik Energie zurückgeben soll. Die "Eulenübung" wiederum kann helfen, Verspannungen im Hals-, Nacken- und Schulterbereich zu lösen. In einer anderen Übung, speziell für die Kinder in der Kita, stand der Bauch im Mittelpunkt: Wo ist er, wie fühlt er sich an? Auch am eigenen Körper gibt es eben viel zu entdecken.

Und so gingen die drei Stunden dann auch schnell vorbei - zu schnell fanden sogar einige Teilnehmer.

Workshop der Unfallkasse NRW



"king food" machte den Teilnehmern die Auswahl am Buffet nicht leicht. Die Schülerfirma der Troisdorfer Hauptschule hatte viele Leckerbissen mitgebracht.

Die Kooperation mit der Unfallkasse NRW trug erneut Früchte: Der Verein kivi und die nordrhein-westfälische Versicherung luden am 11. Februar zu einem Workshop ins Kreishaus. Hier durften die Kitas des aktuellen Projektjahrgangs Georg Nottelmanns Erläuterungen zum Thema Gefährdungsbeurteilung lauschen. Der Referent der Unfallkasse NRW brachte den Teilnehmern die rechtlichen Grundlagen und Aufgaben der Unfallversicherung näher. Auf die zahlreichen Arbeitshilfen, die die Unfallkasse bereitstellt, ging er besonders detailliert ein. Deren Angebot sei nämlich nicht nur groß, sondern auch fast schon unübersichtlich, so Nottelmann.

Im Blickpunkt stand also die Prävention von Unfällen in den Einrichtungen - ein Thema, das bestens in das ganzheitlichen Konzept der KITA-Vital-Aktion passe, fand kivi-Projektleiter Karsten Heusinger. "Ich bin froh, dass uns die Unfallkasse NRW in der Aktion 'KITA Vital' so gut unterstützt und die Aktion um die wichtige Gesundheitsprävention erweitert hat."

So viel Aufwand eine Gefährdungsbeurteilung auch mache, die Träger hätten aus guten Gründen die gesetzliche Pflicht, sich regelmäßig mit potentiellen Risiken zu beschäftigten und ihnen entgegenzuwirken, erklärte Nottelmann. Der Workshop, so die Hoffnung, solle das in Zukunft einfacher machen. Die Teilnehmer bekamen deshalb die Möglichkeit, aus ihrer Sicht wichtigen Aspekten besonderes Gewicht zu verleihen.

Drei Stunden dauerte der Workshop - genug Zeit für allerhand Gesetzesklauseln. Für eine willkommene Stärkung sorgte "king food", eine Schülerfirma der Hauptschule Lohmarer-Straße Troisdorf, mit ihren gesunden und leckeren Snacks.

Den Vortrag Georg Nottelmanns gibt es hier.

"Was tun bei neuen Herausforderungen?"



Diplom-Soziologe Walter Wiberny (ganz links) führte die Teilnehmer durch den Workshop.

Eine Kita zu leiten, ist sicher kein Kinderspiel. Da warten nicht nur die vielen fachlichen Herausforderungen, auch das Organisations- oder das Schlichtungstalent werden auf den Prüfstand gestellt. Nicht wenige Kitas wünschten sich deswegen im Rahmen der Aktion "KITA Vital" ein Leitungscoaching. Kivi kam diesem Wunsch am 7. November mit der Veranstaltung "Was tun bei neuen Herausforderungen?" nach. Im Siegburger Kreishaus erarbeitete Diplom-Soziologe Walter Wiberny mit den rund 15 Leitern der teilnehmenden Kitas neue Wege und Möglichkeiten für ein erfolgreicheres Management.

Doch erst einmal überließ Wiberny den Teilnehmern das Ruder. Sie durften mitentscheiden, welchen Themen sich der Workshop widmete. Und ihr Votum viel deutlich aus: Vor allen Dingen beim Zeitmanagement drückte der Schuh. Die Kunst des Nein-Sagens und Delegierens will erst einmal gelernt sein und Wiberny gab den Teilnehmern Tipps, wie man Stress und Überlastung vermeiden kann.

Natürlich standen auch andere Leitungskompetenzen im Blickpunkt: das Motivieren zum Beispiel. Doch so groß die Themenfülle auch schien, Wiberny glückte der Rundumschlag. Mit kurz gehaltenen Inputs ließ er die Leiter in Einzel- und Gruppenarbeiten Lösungen zu verschiedenen Fallbeispielen finden und so mit der nötigen Distanz auch eigene vergangene Entscheidungen reflektieren. Soll das Schreiben des neuen Elternbriefs etwa sofort erledigt oder doch lieber verschoben werden? Soll es delegiert oder trotz allem Stress selbst erledigt werden?

Im regen Austausch versuchten die Teilnehmer, Antworten zu finden. Und nicht selten sahen sich die Kita-Leiter dabei in Situationen versetzt, die ihnen bekannt vorkamen. Bei der Fülle an Themen mag es da kaum verwunderlich erscheinen, dass die 4 Stunden im Siegburger Kreishaus wie im Fluge vergingen.

Kivi-Referentin Yasmin Gross zog jedenfalls ein positives Resümee: "Ein rundum gelungener Workshop." Sie schien überzeugt, dass die Teilnehmer das ähnlich sahen, und hofft nun, dass sie mit mehr Ruhe und Kraft ihren Leiter-Alltag noch besser bewältigen.

"Gutes für den Rücken" - KITA-Vital-Workshop



Kivi-Referentin Vajler-Schulze veranschaulichte an einem Modell der Wirbelsäule, wie diese richtig belastet werden sollte.

16 Erzieher aus den KITA-Vital-Kitas des Kreises kamen zum kivi-Workshop "Gutes für den Rücken" am 26. Juni. Gemeinsam mit kivi-Referentin Petra Vajler-Schulze nahmen sie sich die Wirbelsäule vor. Sie besteht aus über 100 Gelenken und ermöglicht uns damit zwar den aufrechten Gang, ist gleichzeitig aber äußerst empfindlich: Mehr als ein Drittel der Menschen leidet häufig an Rückenschmerzen.

Im Siegburger Kreishaus erklärte Vajler-Schulze den Teilnehmern, wie die Wirbelsäule belastet und wann es dabei gefährlich wird. Zusammen schauten sie sich den Arbeitsalltag der Erzieher an und untersuchten günstige und ungünstige Sitz-, Hebe- und Tragetechniken. Darüber hinaus sammelten sie Ideen, wie sie in Zukunft die Belastung verringern können. Vorgeschlagen wurde hier unter anderem, einen normal hohen Tisch mit erwachsenengerechten Stühlen für die Erzieher anzuschaffen - die kleinen Tische und Stühle für die Kinder werden nämlich häufig auch von den Erziehern benutzt.

Auch Bewegung ist unabdingbar, will man es gesund mit seinem Rücken halten. Denn je schwächer die Rückenmuskulatur, desto größer ist die Chance, an Rückenschmerzen zu leiden. Hier dürften die Erzieher gerne das Bewegungsprogramm mit den Kindern absolvieren, erklärte Vajler-Schulze. Auch der Einfluss psychischer Faktoren sei nicht zu leugnen. Entspannung könne einen ebenso wichtigen Beitrag zur Rückengesundheit wie Bewegung leisten. "Das Thema Rückengesundheit muss deshalb ganzheitlich angegangen werden." - Nichts anderes hatte Vajler-Schulze am 26. Juni mit den Teilnehmern vor.

Abenteuer im Schlaraffenland 2013



Die Ernährungspyramide wird erturnt

Wie können ErzieherInnen die Kinder für gesunde Ernährung begeistern und ihnen so ganz nebenbei und spielerisch Wissenwertes rund um das Thema vermitteln, das war der Inhalt des diesjährigen Ernährungsworkshops, an dem rund 20 ErzieherInnen teilgenommen haben.

So wurde die Ernährungspyramide beturnt, als Collage oder auch mit echten Lebensmitteln dargestellt ein optimaler Tagesspeiseplan nach den Tellerregeln erstellt, und die Sinne kamen auch nicht zu kurz. Die Geschmacksrezeptoren hatten viel zu tun, sie mussten z.B. herausfinden, dass der rote Joghurt nicht nach Erdbeere, sondern nach Zitrone schmeckte und wo auf der Zunge die Bereiche für süß, sauer, salzig und bitter sind.

Bildergalerie

Viele der Ideen lassen sich nicht nur mit den Kindern umsetzen, sondern auch für Eltern darstellen, ob als Ausstellung oder Mitmachangebot bei Elternnachmittagen- oder - abenden.

"Kleine Spiele- Großer Spaß" 2013



Heidi Schierz (mitte) in Aktion

Der zweite KITA-Vital-Praxisworkshop für die Kindergärten des zweiten Projektjahres startete am 20. März im Kreishaus in Siegburg. Unter dem Titel "Kleine Spiele- Großer Spaß" leitete Heidi Schierz, Lehrreferentin des Landessportbundes, die 15 Teilnehmer durch einen bewegten Nachmittag.

In der ersten Hälfte des Workshops durften die Teilnehmer zu Besuch in einer Ballfabrik sein. Gemeinsam entdeckten sie die unterschiedlichsten Ballarten. Viel Spaß hatten sie dabei mit einigen Variationen von Sockenbällen, Mülltüten- und Knisterbällen. Heidi Schierz zeigte den Teilnehmern verschiedene Spielformen mit Alltags- und Alternativmaterialien, die für einen großen Spaß bei den Kleinen sorgen.

Durch die Bewegungsgeschichte am Beispiel der Ballfabrik lernten die Teilnehmer neue Möglichkeiten kennen, Bewegung im Kindergartenalltag mit einfachen Hilfsmitteln zu gestalten. So flogen die Bälle nicht nur durch die Luft, sondern wurden mit Kochlöffeln durch einen Parkour geführt oder mit leeren Joghurtbechern versucht aufzufangen.

Im zweiten Teil kamen zu den Bällen die Stricklieselschnüre hinzu, die für ein buntes Bild im Raum sorgten. Vom Schnellrestaurant, über den Klebemeister bis hin zum Chaos im Garten ergab sich in der fröhlichen Runde nicht nur ein buntes, sondern auch ein sehr bewegtes Bild. Das Sortieren und das Transportieren von Materialien sowie die Schnelligkeit und das Geschick waren hier von besonderer Bedeutung.

Vervollständigt wurde das bunt, bewegte Bild durch eine Entspannungsübung am Ende des Tages. Hierzu schickte Heidi Schierz die Mitarbeiter der Ballfabrik in den wohl verdienten Urlaub. Jeder der Teilnehmer durfte ein schönes Urlaubsbild aus bunten Schnüren legen. Viele legten die schon lange vermisste Sonne und träumten sich an den Strand karibischer Inseln oder in die Berge der Schweiz.

Die abschließend gelegte Zauberblume aus Stricklieselschnüren lässt nun die Teilnehmer weiter auf den lang ersehnten Frühlingsbeginn hoffen!

Workshop "Auftanken - aber wie?" 2013



Referentin Picard (linkts) hat viele Materialen mitgebracht.

Anfang Februar, am zweiten Tag des Monats, fand unter dem Titel "Auftanken - aber wie?" der erste KITA-Vital-Workshop für die Kindergärten des zweiten Projektjahres statt. Wie letztes Jahr begleitet kivi die Kitas unter anderem auch mit drei Praxisworkshops. Zum ersten dieser Form trafen sich die rund zwanzig Vertreter der Kitas nun im Jabachkindergarten in Lohmar, der freundlicherweise seine Räumlichkeiten der Referentin Gabriele Picard zur Verfügung stellte.

Da das Thema "Entspannung" von vielen Kitas auf die Wunschliste gestellt wurde, der Handlungsbedarf hier also am größten schien, zeigte die Entspannungspädagogin und Persönlichkeitstrainerin den Teilnehmern, wie die Kinder und auch sie selbst sich am besten vom Kita-Alltag erholen können. Dazu stellte sie verschiedene Entspannungsmöglichkeiten vor und ließ einige dann direkt von den Teilnehmern erproben.

Wenn sie nicht selbst gerade entspannten, saßen die Teilnehmer in Decken eingemummelt auf bequemen Matten und hörten der Referentin zu, die den Teilnehmern möglichst viel Inspiration für die Arbeit in ihrer Einrichtung liefern wollte. Sie wisse um den Wert, den ausreichend Entspannung im Kita-Alltag habe, erklärte Picard. Die Teilnehmer waren offensichtlich sehr zufrieden; einige machten sogar deutlich, dass der Workshop mit seinen drei Stunden zu guter Letzt zu schnell vorbei war.

Workshop "minFit - ich, du, wir alle" 2012



Eine Teilnehmerin meistert mit Ball am Fuß den Hindernisparcour

Im Lohmarer Sportstudio Aggertal trafen sich am 4. Juli die Vertreter der an der Aktion teilnehmenden Kitas zum Workshop "miniFit - ich, du, wir alle", der von kivi-Referentin Petra Vajler-Schulze geleitet wurde. Die Sportlehrerin und Motopädin stellte den Teilnehmern ein Bewegungsprogramm für drei- bis siebenjährige Kids vor, das den Kindern sowohl motorische als auch soziale und emotionale Entwicklungsmöglichkeiten bieten soll.

In diesem Sinn führte Vajler-Schulze in vier Unterrichtseinheiten verschiedenste Bewegungsaufgaben vor, erklärte, gab Beispiele, las eine Bewegungsgeschichte vor und ließ - und das war am Wichtigsten - die Teilnehmer einmal selbst in die Rolle des erkundungsfreudigen Kindes schlüpfen. Fast alle Übungen durften die Kita-Fachkräfte auf diese Weise selbst absolvieren.

"Das hier ist prima, um alles selbst auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu machen", bewertete eine Teilnehmerin die Praxisnähe des Workshops. Umso leichter sollte es also den Pädagogen fallen, das Erlebte in ihrer eigenen Einrichtung umzusetzen und damit dem gemeinsamen Ziel, nämlich dem gesunden Aufwachsen der Kinder, etwas näher zu kommen.

Workshop "Abenteuer im Schlaraffenland" 2012



"Abenteuer im Schlaraffenland" - das klingt einladend, täuscht aber auch ein wenig. Die knapp zwanzig Teilnehmer des zweiten KITA-VITAL-Workshops trafen sich nämlich nicht - wie der Name vermuten lässt - in einem Gourmettempel, sondern in der Siegburger Kreisverwaltung. Ein böses Erwachen gab es trotzdem nicht; den Kita-Fachkräften war natürlich klar, dass solche Abenteuer vor allem in der Phantasie ihrer Kinder möglich sind.

Und mit der beschäftigte sich der Workshop auch: kivi-Referentin Yasmin Gross stellte allerhand lustige Spiele vor, die den Kindern auch Spaß bereiten sollen, vor allen Dingen jedoch Wissenswertes rund um das Thema gesunde Ernährung vermitteln. So kann jedes Kind ganz nebenbei zum Ernährungsexperten werden. Was soll beispielsweise reichlich, was sparsam verzehrt werden? Wie sehen die empfohlenen Portionsgrößen aus? Wie schmecke ich überhaupt?

Der Workshop ist der zweite dieser KITA-VITAL-"Saison". Neben der Basis-Schulung und der durchgängigen Einrichtungsberatung stellen die gelegentlichen Treffen ein wichtiges Element der Unterstützungsleistung des Vereins kivi dar.

Workshop zum Thema Zahngesundheit 2012



Zähneputzen mit den Kleinen

Am 15. März fand der kivi-Praxisworkshop "Strahlende Kinderzähne in der Kita - ist das möglich?" statt. Die rund fünfzehn Teilnehmer staunten nicht schlecht als Barbara Bereczky, die Leiterin des zahnärztlichen Dienstes des Rhein-Sieg-Gesundheitsamts, den Workshop im Familienzentrum Seelkirchen eröffnete. Wider Erwarten waren sie nicht alleine: Einige Kinder der Kindertagesstätte des Familienzentrums in Seelkirchen zeigten den Fachkräften gut gelaunt, wie es gehen kann. Nach dem Prinzip "KAI" - zuerst die Kauflächen, dann außen, dann innen - putzten sie munter ihre Zähne.

Neben der Frage, ob und wie Zähneputzen in den Kita-Alltag integriert werden kann, widmete sich Bereczky auch dem geeigneten Zeitpunkt und der richtigen Technik für den Zahnputz sowie dem Einfluss verschiedener Getränke und Lebensmittel auf die Zähne. Untersucht wurde deshalb auch der Säuregehalt unterschiedlicher Nahrungsmittel. Bereczky demonstrierte zudem, was mit dem Beißwerkzeug passiert, wenn es an der unabdingbaren Pflege mangelt.

Strahlende Zähne in der Kita? Natürlich geht das, Bereczky zeigte wie, sodass die Teilnehmer mit zahlreichen Tipps und Ideen in ihre Kitas zurückkehren konnten.

Workshop "Reise zu den Ruheinseln" 2012



Am 25.Januar trafen sich im Siegburger Kreishaus insgesamt zwanzig an der kivi-Aktion KITA-Vital teilnehmende Fachkräfte zu dem Entspannungsworkshop "Reise zu den Ruheinseln". Zusammen mit Referentin Angelika Mielsch, Gestalt- und Entspannungspädagogin, versuchten sie, sich mit verschiedenen Entspannungsmethoden vertraut zu machen und somit dem Stress des Alltags zu entkommen.

Sei man selbst gestresst, könne man unmöglich Entspannung vermitteln, so Mielsch. So thematisierte die Entspannungspädagogin, was Stress eigentlich ist, wo man ihn erlebt, und wie man ihn in zu hohem Maße vermeiden kann. Stressregulation durch Entspannungsübungen biete einen Ausweg - ob Steinmeditation oder "Schrei der Samurai", ob Progressive Muskelentspannung oder eine Bärenmassage.

Die Teilnehmer lernten also zum einen Übungen, die ihnen in den kurzen Pausen des Kita-Alltags helfen können, selbst zur Ruhe zu kommen, und zum anderen Entspannungsmethoden für ihre "kleine" Besucher, die aber, wie sich herausstellte, auch bei den "Großen" hervorragend funktionierten. Auch das Vorurteil, Entspannung sei langweilig, war schnell widerlegt, zeigte sich doch, wie viel Spaß eine "Reise zu den Ruheinseln" machen kann.

Die Kitas werden in ihrer Projektzeit unter anderem mit drei Workshops von kivi unterstützt. Der erste widmete sich dem Thema Entspannung, da sich sowohl in Beratungsgesprächen als auch im Laufe der KITA-Vital-Schulung herausstellte, dass auf dem Gebiet der Entspannung großer Bedarf an Übungen besteht.

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