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6.1.2017 : 16:23 : +0100

Schulen 2008/2009



Hans Alfred Keller Schule, Siegburg

Gem. Grundschule Siegburg Kaldauen

Gem. Grundschule Eitorf Brückenstraße

Hans-Christian-Andersen-Schule, St. Augustin

Kath. Grundschule Sankt Martin, St. Augustin

Sebastian-Schule, Bornheim-Roisdorf

Thomas-von-Quentel-Schule, Bornheim-Walberberg

Gem. Grundschule Windeck-Herchen

Katholische Grundschule Sankt Martin, Rheinbach

Gem. Grundschule Windeck-Dattenfeld

Gem. Grundschule Niederkassel

Zweitzertifizierung mit Spende kombiniert



Die Zertifizierung wurden mit der Übergabe der üppigen Schecks kombiniert.

Am 30. Juni ging es für die GGS Stallberg in die zweite Runde: Kivi-Referentin Petra Vajler-Schulze besuchte die Schule am 30. Juni zur offiziellen Rezertifizierung. Das nagelneue "Tutmirgut"-Zertifikat wurde von Schülern und Lehrern in Empfang genommen und ersetzt nun die etwas in die Jahre gekommene Urkunde von 2011. Neben dem Zertifikat wechselten auch drei Schecks ihren Besitzer. Ein Sponsorenlauf hatte die Kassen der Schule klingeln lassen, die nun einen Teil spendete.

Die Tutmirgut-Aktion entfalte ihre Wirkung am besten, wenn sie langfristig gelebt und gedacht wird, richtete sich die kivi-Referentin an Leiterin Jaqueline Nolte. Es freue sie sehr, dass das in Siegburg gelänge. Deutlich spüre man, wie die Gesundheit hier ihren Platz im Alltag gefunden hätte. Das sei eine beachtliche Leistung und ein großer Gewinn für die Kinder.

Dass nicht alle so gute Chancen haben, wie sie die GGS Stallberg bietet, ist Schülern und Lehrern bewusst. Stolze 2.400 Euro machte die Schule deswegen nach dem erfolgreichen alljährliche Sponsorenlauf locker, um andere Initiativen für die Gesundheit von Kindern zu fördern - etwa den Verein für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn.

Insgesamt bewältigten die Schüler etwas über 1.000 Kilometer und sammelten rund 4.800 Euro. Das Schülerparlament durfte sich so auch abzüglich der großzügigen Spenden noch über eine kräftige Finanzspritze freuen. In den folgenden Tagen entbrannte sicher eine heiße Diskussion darüber, wie das Geld am besten verwendet werden solle.

Seit 2011 ist die GGS Stallberg "Tutmirgut"-Schule - und will es bleiben. Die Siegburger Grundschule arbeitet weiterhin daran, dass Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung einen festen Platz im Schulalltag haben. Auch nach drei Jahren "Tutmirgut" gibt es Arbeit zu tun. Aktionen wie der Sponsorenlauf helfen, das Gesundheitsprogramm stärker ins Bewusstsein von Kindern und Eltern zu bringen.

Der Besuch der BzgA-Auditoren war da fast pro forma. Ohne groß zu überlegen, stimmten die Prüfer der zweiten Zertifizierung zu.

Asselbachschule zertifiziert



Links freut sich Schulleiter Peter Simon, rechts Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski über die Auszeichnung.

Nach einem einwandfrei bestandenen Audit konnte sich die Schule "Asselbach" aus Troisdorf über die Tutmirgut-Zertifizierung der BZgA freuen. Karsten Heusinger vom Verein kivi war Anfang Juli zum Sommerfest in die Schule gekommen, hatte die Urkunde und das neue Tutmirgut-Türschild dabei und zeichnete in der Anwesenheit des Bürgermeisters Klaus-Werner Jablonski die Grundschule aus.

Heusinger lobte die Schule für ihr Engagement und erschien gar nicht überrascht, dass sie auch in anderen Projekten so gut abschneiden konnte. Wo das genau geklappt hatte, erläuterte Schulleiter Peter Simon: Vier Anlässe gäbe es heute, zünftig zu feiern. Das perfekt zu einem Sommerfest passende Wetter zählte er noch nicht einmal dazu.

Die Troisdorfer Schule hat nämlich beim Sportabzeichen-Wettbewerb und auch beim Projekt "KiS - Klasse in Sport" ordentlich abgeräumt. Hier erhielt die Schule jede Menge Sport- und Bewegungsmaterialien, darunter Trikots, Bälle und 1.500 Euro für Arbeitsgemeinschaften. So gibt es in der Schule inzwischen viele neue AGs, wie zum Beispiel Yoga oder Turnen - Angebote, die perfekt in das Tutmirgut-Konzept passen. Einen dritten Grund zum Jubeln lieferte das bestandene Audit beim begehrten Schulentwicklungspreis der Unfallkasse NRW. Auch hier darf sich die Schule nun auf die Auszeichnung freuen, die sie im September erhalten wird.

Der vierte Anlass ist natürlich die Tutmirgut-Zertifizierung und damit der erfolgreiche Abschluss eines beispielhaften gesundheitlichen Engagements. Schulleiter Peter Simon kündigte aber schon an, dass es damit jetzt nicht zu Ende wäre. Die Schule wolle weiterarbeiten und sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.

Es bleibt also zu erwarten, dass es beim Sommerfest im nächsten Jahr wieder mehr als gutes Wetter zu feiern gibt.

Hans-Alfred-Keller-Schule wieder zertifiziert



V.l.: Vajler-Schulze von kivi, Bürgermeister Franz Huhn, Maria Burgemeister von der Bürgergemeinschaft Deichhaus, Schulleiterin Conny Huhn mit dem Zertifikat.

Im Juni 2009 war der Jubel groß: Als erste Grundschule bundesweit erhielt die Siegburger Hans-Alfred-Keller-Schule das Tutmirgut-Zertifikat. Ihr sollten viele weitere folgen: Die Aktion "Unterwegs nach Tutmirgut" schaffte es im Rhein-Sieg-Kreis schon bald zur Prominenz. Im besagten Juni 2009 hieß es noch aus dem Munde der Schulleiterin Conny Huhn: "Wir machen weiter! Wir sind immer noch 'Unterwegs nach Tutmirgut'." Dass sie dies ernst meinte, zeigt nun die Nachzertifizierung ziemlich genau vier Jahre später.

Am 9. Juli bekam die Schule erneut bestätigt, dass sie den Schulalltag mit Erfolg nachhaltig gesundheitsfördernd strukturiert hat. Wie auch vor vier Jahren gehörte Bürgermeister Franz Huhn zu den ersten Gratulanten, während kivi-Projektreferentin Petra Vajler-Schulze das immer noch "vorbildliche Engagement" der Schule lobte. Auch Maria Burgemeister von der Bürgergemeinschaft Deichhaus drückte ihre Anerkennung aus.

Darüber hinaus waren alle Kinder der Schule ins volle Foyer gekommen, um mitzufeiern. Verkleidet als hübsche Prinzessinnen oder edle Prinzen tanzten sie einen Walzer, an dem sich auch Schulleiterin Huhn und der Bürgermeister der Stadt beteiligten - allerdings unverkleidet.

Mit dem Titel "Tutmirgut-Schule" darf sich die Schule nun weitere Jahre schmücken. Spannend bleibt, ob sich zur nächsten Nachzertifizierung wieder dieselben Protagonisten im Schulfoyer einfinden werden.

Das DFB-Mobil zu Besuch in Siegburger Grundschule



Die Kinder hatten sichtlich Spaß mit den beiden DFB-Teamern.

Am Morgen des 24. April besuchte der Deutsche Fußballbund (DFB) mit seinem DFB-Mobil die Hans-Alfred-Keller-Schule in Siegburg. Während zwei deutsche Vereine derweil die europäische Königsklasse aufmischten, versuchte der DFB vor Ort, die Jugendarbeit zu fördern und die Tutmirgut-Schule bei der Verbindung von Schulalltag und Vereinsleben zu unterstützen. Die Gelegenheit nutzend warfen neben Conny Huhn, der Schulleiterin, auch Hermann Allroggen, der Vorsitzende des Vereins kivi und Sozial- sowie Gesundheitsdezernent, und der Bürgermeister Siegburgs, Franz Huhn, einen Blick auf das Training der angereisten DFB-Teamer.

Unter dem Motto "Spielen und Bewegen mit und ohne Ball" führten diese eine Klasse der Grundschule durch eine spannende, rund einstündige Unterrichtseinheit. Die mitgebrachten Bälle, Leibchen und Markierungshütchen garantierten dabei spaßige und abwechslungsreiche Übungen, die den Kindern auch die Arbeit mit dem beliebtesten Spiel- und Sportgerät der Welt näherbringen sollten. Die Lehrkräfte erhielten während des Praxisteils konkrete Anregungen für das kindgerechte Spielen und Üben. Auch im Anschluss wurden sie in einer circa dreißigminütigen Informationsveranstaltung mit Tipps und Inspiration versorgt.

Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Kooperation von Schule und Verein - zum Beispiel in Form einer Fußball-AG, die bestenfalls eben in Zusammenarbeit mit einem benachbarten Fußballverein organisiert wird. Auf diese Weise bleibt den Kindern trotz der oft langen Schultage die Möglichkeit, Sport zu treiben und sich ausreichend zu bewegen. Ein solches Arrangement wäre natürlich auch für die beteiligten Vereine von Vorteil, die in letzter Zeit unter einem Mitgliederschwund leiden.

30 DFB-Mobile reisen deutschlandweit von Verein zu Verein. Der Fußball-Verband Mittelrhein und kivi sorgten nun dafür, dass auch den Schulen des Rhein-Sieg-Kreises die Chance zuteil wurde, am kostenlosen Angebot des DFB teilzuhaben. Im April und auch im Mai reist das DFB-Mobil außer zur Alfred-Keller-Schule zu 21 weiteren Schulen, die das Angebot dankend wahrnehmen.

Die Alfred-Keller-Schule gehört übrigens zu den Tutmirgut-Schulen der ersten Stunde. Kivi-Projektreferentin Petra Vajler-Schulze kennt die Einrichtung somit schon seit Langem. In Anbetracht der lachend spielenden Kinder betonte sie noch einmal, dass zunehmende Kooperation von Sportvereinen und Schulen einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung mehr Gesundheit bedeuten würde. "Und offensichtlich macht sie auch Spaß."

Zertifizierung in Troisdorf-Sieglar



Endlich zertifiziert: Die Kinder freuen sich; Schulleiterin Rickert-Barth präsentiert das Zertifikat.

Nachdem die Flut der Tutmirgut-Auszeichnungen vorerst abgeklungen ist, dafür aber schon die ersten Schulen ihren Titel in einem weiteren Audit verteidigen konnten und die Nachzertifizierung erreichten, zieht die GGS Ketteler Straße aus Troisdorf nun nach: Am 22. März erhielt sie die begehrte Urkunde. Der Grundschule ist es gelungen, "Tutmirgut" in Kooperation mit der OGS und weiteren Partnern der Schule zu etablieren und die Schule somit zum wohltuenden Lebensraum zu machen. Die Kinder der Schule durften an diesem Tag bereits den ganzen Vormittag einen gut organisierten Bewegungsparcours mit Schminkaktionen, Entspannungszonen und selbstverständlich gesunden Snacks in ihre Schule genießen.

Die Schulleiterin Claudia Rickert-Barth, noch keinen Monat im Amt, hatte nun also schon den ersten Grund zu feiern und nahm von allen Seiten viel Lob entgegen. Als einer der ersten gratulierte Matthias Becker von der AOK, die viele Tutmirgut-Aktionstage der Schule durch ihre finanzielle Unterstützung erst möglich gemacht hatte. Auch der ehemalige Schulleiter Jürgen Busch, der ja die Entscheidung gefällt hat, an "Unterwegs nach Tutmirgut" teilzunehmen, ließ es sich nicht nehmen, die Früchte der Aktion zu begutachten. Er brachte sogar, vom Förderverein ausgestattet, Spiel- und Bewegungskisten für jede Klasse der Schule mit.

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Karsten Heusinger, der fachliche Leiter des Vereins kivi, dessen Kollegin Petra Vajler-Schulze die Schule im Rahmen der Tutmirgut-Aktion intensiv begleitet und unterstützt hat, brachte das Zertifikat der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit. Bestätigte zwar schon das Audit der BZgA den durchschlagenden Erfolg der Aktion in Sieglar, wollte Heusinger dennoch auf Nummer sicher gehen und fragte die Kinder, was denn nun genau gut tue an ihrer Schule. Die blieben nicht lange stumm: Die Bewegung in den Pausen und im Sportunterricht, zählten sie auf, die angenehme Ruhe im Entspannungsraum, der viele Spaß beim Spielen und das leckere und gesunde neue Frühstücksangebot.

Nachzertifizierung in Eitorf



Petra Vajler-Schulze brachte das Zertifikat mit; Schulleiter Boris Kocea nahm es zusammen mit einigen Schülern entgegen.

Drei Jahre nach der ersten Zertifizierungswelle der Aktion "Unterwegs nach Tutmirgut" mehren sich nun die Nachzertifizierungen. Da eine verliehene Tutmirgut-Auszeichnung nur drei Jahre Gültigkeit besitzt, sind die Schulen zu einer Nachprüfung gezwungen, wenn sie ihren hart erkämpften Titel behalten wollen. Zweifellos ist dies das Ziel der meisten Einrichtungen. Nach der Sankt-Martin-Schule aus St. Augustin gelang es nun der zweiten Grundschule, nämlich der Eitorfer GGS "Brückenstraße", das BZgA-Audit zu bestehen. Am 8. März erhielt sie zum zweiten Mal das Tutmirgut-Zertifikat, das von nun an weitere drei Jahre ihre Hallen schmücken darf.

Kivi-Referentin Petra Vajler-Schulze, die die Schule ja schon seit mehr als drei Jahren kennt, brachte die Auszeichnung mit und übergab sie Boris Kocea, dem Leiter der Sankt-Martin-Schule. Sie freute sich, dass die Aktion "Tutmirgut", die eben nur langfristig Erfolg zeigen könne, tatsächlich nachhaltig umgesetzt werde. Kinder, Lehrer, Betreuer und Eltern hätten auch in den vergangenen drei Jahren fleißig weiter gearbeitet. Zu dem Angebot sind unter anderem die Energietankstellen hinzugekommen: In jeder Klasse findet sich nun eine von ihnen und hält kleinere Konzentrations-, Entspannungs- und Bewegungsaufgaben für die Kinder bereit.

War die Zertifizierung vor drei Jahren noch mit großem Rummel verbunden, feierte die Schule die Auszeichnung diesmal in kleinerer Runde. Die Schule erhielt damals als zweite bundesweit die begehrte Urkunde und auch nun erreichte sie als zweite, wieder bundesweit, die Nachzertifizierung. In einem von den Schülern geschriebenen Artikel auf der Schul-Homepage heißt es da folgerichtig: "Wir sind sehr stolz auf unsere Schule." Die Aktion "Unterwegs nach Tutmirgut" bedeute, dass es allen in der Schule gut geht. Dies vor Augen, darf man für die Zukunft auf weitere Nachzertifizierungen hoffen.

Erste Tutmirgut-Schule nachzertifiziert



kivi-Referentin Petra Vajler-Schulze nahm das Zertifikat mit.

Mehr als drei Jahre ist es her, dass die St. Augustiner Grundschule "Sankt Martin" Tutmirgut-zertifiziert wurde. Im Oktober 2009 hatten sich damals Schüler, Eltern und Lehrer getroffen, um den Lohn für das Geleistete, das Zertifikat, aus Händen Hermann Allroggens, des kivi-Vorsitzenden, entgegenzunehmen und dies auch gebührend zu feiern. Doch das Zertifikat gilt nicht ewig. Um sicherzustellen, dass die Einrichtungen den Tutmirgut-Standards noch genügen, müssen die Schulen alle drei Jahre erneut beweisen, dass sie Gesundheit groß schreiben.

Für die katholische Schule aus St. Augustin war dies aber überhaupt kein Problem. Ohne Mängel kam die Einrichtung durch das Audit der BZgA. Alle Muss- und Soll-Standards seien erfüllt, man sehe die Einrichtung sogar als Vorbild, äußerte sich die Zentrale.

Am 18. Januar traf man sich also abermals zur Zertifikatsübergabe. Kivi-Referentin Petra Vajler-Schulze, die ja mittlerweile auf eine lange gemeinsame Vergangenheit mit der Grundschule zurückblicken kann, überreichte Schulleiterin Ingrid Röhl das bekannte Papier. Sie freute sich natürlich, dass die Aktion immer noch im Schulalltag präsent ist.

So ist mittlerweile in jeder Klasse eine der Energietankstellen zu finden, die den Kindern verschiedene Konzentrationsübungen und andere Spielmöglichkeiten bieten. Auch der Entspannungsraum ?Die Insel" wird nach wie vor intensiv genutzt; jede Klasse besucht ihn in regelmäßigen Abständen.

Die Zertifikatsübergabe fiel sicherlich nicht unbeabsichtigt mit dem Treffen des Liederkreises zusammen, der einige Male im Jahr stattfindet und allen Klassen die Möglichkeit bietet, vorher eingeprobte Lieder zu präsentieren. Gesungen wurde auch das schuleigene Tutmirgut-Lied. Angelockt hatte die Schule zudem die ältesten Kinder der Katholischen Kita "Wacholderweg", die ab Sommer ebenfalls die Räume der Einrichtung für sich erobern. Auch sie hatten Lieder vorbereitet und vorgetragen.

Fürs Erste darf sich die Schule nun drei weitere Jahre lang mit dem Tutmirgut-Titel schmücken. Aus heutiger Sicht scheint aber kaum vorstellbar, dass dem in geraumer Zeit etwas entgegenstehen könnte. Die Schule ist auf bestem Weg - eben "Unterwegs nach Tutmirgut".

Petra Vajler-Schulze ging aber noch einmal auf Nummer sicher: "Fühlt ihr euch alle wohl an dieser Schule?", wollte sie von den Kindern wissen. Das laute "Ja!" zerstörte auch die letzten Zweifel.

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