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6.1.2017 : 16:23 : +0100

Seminar Ernährung für die Azubis von "DurchSTARTen"



Über zwei Tage hinweg, den 23. und den 24. April, versammelten sich die Auszubildenden der Zeitarbeitsfirma START, um gemeinsam mit kivi-Referentin Petra Vajler-Schulze das Thema "gesunde Ernährung" anzugehen. Klar also, dass die aid-Ernährungspyramide im Mittelpunkt des zweitägigen Workshops stand. Sie im Hinterkopf betrachteten die jungen Erwachsen verschiedene Lebensmittel und untersuchten deren Fett- und Zuckeranteil. Auch das gemeinsame Essen am Ende des ersten Tages musste geplant werden. Die Jugendlich gingen selbst einkaufen und zeigten sich in der Küche fleißig. Unübertroffen blieb dann aber natürlich ihr Engagement am Essenstisch.

Das Kooperationsprojekt "DurchSTARTen" zwischen der Zeitarbeitsfirma und kivi schickt die Azubis auf insgesamt sechs Seminare zu je unterschiedlichen Gesundheitsthemen. Auf diese Weise soll ihr Gesundheitsbewusstsein gestärkt werden. Mit dem Seminar "Richtig essen - aber wie?" im April haben die Auszubildenden den dritten Workshop hinter sich gebracht.

Feuer und Flamme waren die Jugendlichen immer, wenn sie etwas selbst machen durften. Erfreulicherweise war dies fast durchgehend der Fall: Die Ernährungspyramide musste mit echten Lebensmitteln nachgestellt und die Nahrhaftigkeit von Schokolade, Chips, Pudding, Pizza und Co. kritisch überprüft werden.

Auch die zahlreichen Werbeblättchen der Supermärkte wurden unter die Lupe genommen. Hinter den ziemlich verführerischen XXL-Portionen befänden sich nämlich allzu oft Gesundheitsungeheuer, weiß Vajler-Schulze. Gemeinsam wurden zudem einige alkoholfreie Cocktails gemixt und fachmännisch getestet. "Das die schmecken, hätte ich nicht gedacht - ist echt 'ne Alternative", äußerte sich ein Teilnehmer verblüfft.

Petra Vajler-Schulze zeigte sich zufrieden. "Wenn man sich gesund ernähren will, muss man schon ein wenig nachdenken und planen." Das sei im Seminar geglückt. Den Azubis sei klar geworden, dass man eben nicht alles in sich hineinstopfen kann, was schnell verfügbar ist, wenn man gesund leben möchte.

Feuerprobe für DurchSTARTen: Das erste Seminar



Der Zusammenarbeit und der Teamkommunikation galt das erste Seminar.

Das im Dezember 2012 in die Wege geleitete Projekt "DurchSTARTen" verlangt ein erstes Resümee, denn das erste der sechs geplanten Seminare fand bereits statt - jeweils einmal für die 2011 und 2012 gestarteten Ausbildungsjahrgänge. Den Themen Bewegung und Teamarbeit gewidmet, stellte das erste Seminar die beiden Gruppen im Dezember vor verschiedene, fast immer bewegungsorientierte Aufgaben. Unter anderem wurden die Teilnehmer in einen "Niedrigseilgarten" geschickt - das Pendant zum Hochseilgarten, der zwar etwas gefährlicher erscheint, sicher aber nicht mehr Teamarbeit und Vertrauen fordert.

Zudem kamen auf die Azubis in der Jugendakademie "Walberberg" in Bornheim viele Kooperations- und Vertrauensspiele zu. Auf diese Weise versuchten Petra Vajler-Schulze (kivi) und Jörg Catsky, die beiden Seminarleiter, die Gruppendynamik sowie das Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Ziel war ihnen außerdem, die Kommunikation innerhalb der Gruppe zu verbessern: Grenzen sollten erkannt und respektiert, eventuell auftretende Konflikte umsichtig gelöst werden. Auch zur Rückengesundheit am Arbeitsplatz verloren sie einige Worte.

Damit letzterer aber nicht zu viele wurden, überwog die Praxis deutlich. Neben vielen unterhaltsamen Spielen genossen die Teilnehmer sicher auch den Film, den sie am gemeinsamen Abend schauen konnten.

Das Kooperationsprojekt "DurchSTARTen" von kivi und der START Zeitarbeit GmbH soll die Azubis der Gesellschaft über die ganze Lehrzeit begleiten und sie für das wichtige Thema Gesundheit sensibilisieren. Daher trifft sich jeder Ausbildungsjahrgang zwei Mal im Jahr zu einem vergleichbaren Workshop. Auch im nächsten soll noch einmal die Bewegung thematisiert werden.

Am ehesten auf Kritik stieß in Bornheim noch das servierte Essen, ansonsten schienen alle Teilnehmer zufrieden. Natürlich kam das Klettern besonders gut an.

Kivi kooperiert mit START Zeitarbeit



Dr. Ulrich Jansen von der START Zeitarbeit und kivi-Chef Hermann Allroggen unterzeichnen den Vertrag.

Dr. Ulrich Jansen, der Geschäftsführer der START Zeitarbeit NRW GmbH, und kivi-Vorsitzender Hermann Allroggen nahmen es am 4. Dezember in die Hand: Zusammen unterschrieben sie einen langfristigen Kooperationsvertrag, der sich die Gesundheitsförderung der Auszubildenden zum Ziel nimmt. Erreicht werden soll diese durch das eigens entwickelte kivi-Gesundheitsprogramm "DurchSTARTen", das ab jetzt in allen Ausbildungsjahrgängen der START Zeitarbeit dreimal jeweils an zwei Projekttagen durchgeführt wird.

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Mitgebracht hatten die beiden Inka Matschey, verantwortlich für die Gesundheitsförderung der START Zeitarbeit, und Heinz Palkoska, Vorstandsmitglied der IGK (Interessengemeinschaft Kunststoff e. V.), den Vorstandsvorsitzenden Harald Braschoß und Wolfgang Fester, den Geschäftsführer der HENZE GmbH. Auch kivi-Referentin Petra Vajler-Schulze ließ sich blicken.

Zusammen schauten sie gut gestimmt in die gemeinsame Zukunft. "Unser Ziel ist es dazu beizutragen, dass Jugendliche die bestmöglichen gesundheitlichen Voraussetzungen für die Ausübung ihrer Ausbildung er¬halten und dass sie den Anforderungen im Beruf entsprechen können und so für ihre Zukunft gut gerüstet sind, schließlich sind nur gesunde und fitte Menschen leistungsfähig", erläuterte Hermann Allroggen das Anliegen seines Vereins.

Nicht viel anders sah dies START-Geschäftsführer Dr. Jansen, der mit der Gesundheitsförderung natürlich auch die Chancen seiner Azubis auf dem Markt erhöhen will. Gesundheit sei die Voraussetzung, in einem Betrieb effektiv arbeiten zu können.

"DurchSTARTen"

Die Profiteure des Kooperationsvertrags, also die Auszubildenden selbst, befinden sich im überregionalen Programm der START Zeitarbeit "Partnerschaftliche Ausbildung", das von ihr initiiert wurde, um der schwierigen Ausbildungssituation zu begegnen. Gemeinsam mit Kooperationsbetrieben bietet die Gesellschaft Ausbildungs- und Praktikumsplätze in mehr als 60 Berufen der Branchen Industrie, Handel und Handwerk.

Sie übernimmt dabei selbst das Ausbildungsmanagement und bringt ihre Azubis in verschiedenen kunststoffverarbeitenden Unternehmen unter. So erklärt sich auch der Besuch der IGK-Vertreter und der HENZE GmbH, einem mit Kunststoff arbeitendem Unternehmen.

Damit der Ausbildungsalltag nicht zum Gesundheitsrisiko wird, erarbeiten die Beteiligten an den "DurchSTARTen"-Projekttagen gemeinsam verschiedene Lösungsansätze. Ziel soll es sein, das lebenswichtige Gesundheitsbewusstsein zu stärken. Mit dem langfristig angelegten, mehrstufigen Programm engagiert sich kivi erstmals auch über die Kreisgrenzen hinaus für sein Herzanliegen: die Gesundheit.

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