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6.1.2017 : 16:22 : +0100
Die sechste GUT-DRAUF-Schulung


Vom 19. bis zum 21. Februar bevölkerte eine vollkommen andere Gruppe das Landschulheim Gemünd. Normalerweise nur Grundschüler und Kinder gewöhnt, musste sich das Herbergsteam diesmal an eine bunte Truppe aus Lehrern, Jugendarbeitern, Sporttrainern, OGS-Kräften und einigen Schülern anpassen. Dort vermittelte das Leiterteam, Yasmin Gross und Petra Vajler-Schulze von kivi sowie Brigitte Geuenich vom Kreissportbund und Angelika Mielsch, Gesundheitspädagogin, fast 30 Teilnehmern die GUT-DRAUF-Idee und den Inhalt des Projektes. Behandelt wurden unter anderem die GUT-DRAUF-Themen gesunde Ernährung, Bewegung sowie Stressregulation und die GUT-DRAUF-Idee, all dies für Kinder und Jugendlichen fassbarer zu gestalten und nachhaltig in ihrem Leben zu verankern.

zur Fotogalerie: GUT-DRAUF-Schulung in Gemünd

Dass bei Kindern nicht trockene Theorie im Vordergrund stehen darf, liegt auf der Hand. Dass es bei der Schulung nicht anders aussehen sollte, auch. Denn ständiges Sitzen und Zuhören fördert die Gesundheit eher wenig. So gehörten die drei Grundzutaten für GUT-DRAUF genauso zum Programm wie Vorträge über Gesundheit, ihre Integration in das Leben Jugendlicher und die dabei auftretenden Probleme.

Ziel war es, Ideen zu vermitteln. Deswegen schlüpften die Jugendarbeiter und Lehrer selbst in die Rolle ihrer Kinder. Zusammen wurden Spiele, Übungen oder Projekte getestet und überlegt, ob sie so auch in den einzelnen Einrichtungen umsetzbar sind. Wo einige eher Zweifel hegten, konnten andere mit positiven Erfahrungen helfen. Tipps wurden gegeben und Ideen ausgetauscht. Genauso soll das GUT-DRAUF-Netz auch in Zukunft funktionieren. Und genauso funktioniert es bereits in einigen Kommunen.

Zukünftige Zusammenarbeit versichert

Der Vorteil ist eindeutig: Zusammen können die Jugendzentren, Schulen und Sportvereine ihren Kindern in Zukunft viel mehr ermöglichen. Sie können gemeinsame Events anbieten, Spiele oder Rezepte austauschen und dank eigener Erfahrungen anderen Einrichtungen helfen GUT-DRAUF umzusetzen. Ähnliches zeichnete sich schon auf der Schulung ab - erste gemeinsame Events wurden geplant und zukünftige Zusammenarbeit fest beschlossen.

Außerdem wurden die vielen Qualitätsbedingungen besprochen, die für eine Zertifizierung zur GUT DRAUF-Einrichtung oder finanzielle Förderung unabdingbar sind. Trotz der hohen GUT-DRAUF-Qualitätsstandards zeigten sich viele Teilnehmer optimistisch und planten bereits, weitere Mitarbeiter schulen zu lassen. Damit auch diese GUT DRAUF erleben, um es anschließend, zurück in ihren Einrichtungen, umso besser an die Jugendlichen weitergeben zu können.

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