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6.1.2017 : 16:22 : +0100

SoulFood - Essstörungen und deren Prävention



Im Rahmen von Gut-Drauf fand am 6. Mai 2010 der Methodenworkshop "SoulFood - to go" im Siegburger Kreishaus statt. SoulFood ist ein Projekt von update, der Fachstelle für Suchtprävention, Kinder- Jugend- und Erwachsenenberatung in Bonn, das sich mit Essstörungen und deren Prävention beschäftigt. Die beiden dazu eingeladenen update-Mitarbeiterinnen Stefanie Schutte, Diplom-Sozialpädagogin, und Jasmin Friedrich, Diplom-Sozialarbeiterin, gaben ihr Bestes, den über 20 teilnehmenden Gut-Drauf-Multiplikatoren aus dem Rhein-Sieg-Kreis das wichtige Thema näher zubringen.

Wie es sich für eine kivi-Fachtagung gehört, wurde die Präventionsinhalte nicht ohne Praxisbezug präsentiert. Damit diese in Zukunft den Teilnehmern leichter fallen, nahmen sie an zahlreichen Übungen teil, reflektierten ihr eigenes Essverhalten und diskutierten zusammen mit den Referentinnen mögliche Risikofaktoren und Probleme. Zudem verdeutlichte ein Rollenspiel, wie sich Betroffene fühlen und was man im Umgang mit dem sensiblen Thema alles falsch machen kann.

Ermöglicht wurde die Veranstaltung wieder einmal von der Sparda-Bank West eG, deren Leiter Lutz-Peter Reinhardt zu Beginn seine Verbundenheit mit den kivi-Projekten betonte: "Kivi und Gut-Drauf liegen uns am Herzen!"

Fachtagung "Zu Dick? Zu Dünn?"



Am 15. Dezember 2009 fand auf Wunsch von GUT DRAUF-Aktiven in der Jugendarbeit die erste kivi-Fachtagung zum Thema Essstörungen im Kreishaus statt. Frau Annerose Flunkert, Fachtherapeutin für Essstörungen und Mitarbeiterin in der Frauenberatungsstelle Bad Honnef, führte durch die halbtägige Veranstaltung. Frau Flunkert begann mit einer Übung, bei der sich die Teilnehmer mit der Frage auseinandersetzen mussten, was sie denn an ihrem Körper so richtig gut finden. Der eine oder andere schluckte erst einmal- und es wurde so richtig deutlich, wie sensibel dieses Thema eigentlich ist.

Neben Grundlagenwissen wurden den Teilnehmern anschließend vor allem Verhaltensmöglichkeiten gegenüber betroffenen Jugendlichen und Eltern, Präventionsmöglichkeiten und professionelle Ansprechpartner aufgezeigt. Die Informationen wurden rasch von den TeilnehmerInnen aufgegriffen und auf ihr jeweiliges Arbeitsgebiet übertragen. Schließlich waren Vertreterinnen der Jugendarbeit, aus Schulen und aus Sportvereinen dabei.

Die Veranstaltung wurde freundlicher Weise gefördert durch:

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