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6.1.2017 : 16:22 : +0100

Angelika Mielsch und Inge Kreb-Kiwitt, Gesundheits- und Entspannungspädagoginnen

Die Kunst der Pause - Auszeiten für zwischendurch - Handout

 

 

Sabine Krüger, Dip. Ing. Garten und Landschaftsplaung

Schulhofgestaltung - Ein Prozess für gemeinsames Lernen - Präsentation

Handout

Gute Schule - gesunde Schule 2010



Gesundheit für Kinder und Jugendliche, das ist Ziel von Tutmirgut und GUT DRAUF in Schulen - verbesserte Angebote und Strukturen das Resultat der Umsetzung: So mancher Entspannungsraum wird eingerichtet, neues Bewegungsmaterial angeschafft und leckeres, gesundes Essen angeboten. Doch spätestens die aktuellen Studien beweisen, dass bei all diesen Maßnahmen einer bislang zu kurz kommt: der Lehrer. Denn der muss, laut Studie, mit wachsenden psychischen Belastungen und Anforderungen umgehen.

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Grund genug, eine Fachtagung zu diesem Themenschwerpunkt zu organisieren. Am 30. September war es dann so weit. Über 150 Personen aus 56 Schulen im Rhein-Sieg-Kreis, also auch von Schulen, die nicht an Tutmirgut oder GUT DRAUF teilnehmen, waren der Einladung ins Siegburger Kreishaus gefolgt, in der Hoffnung, manches Wissenswerte von den fachkundigen Referentinnen zu erfahren. Und da die Resonanz so erfreulich groß war, musste ein Praxisforum sogar geteilt werden.

Eröffnet wurde die Tagung zunächst vom kivi-Vorsitzenden, dem Sozial- und Gesundheitsdezernenten des Rhein-Sieg-Kreises, Hermann Allroggen. Auch er weiß um die Bedeutung, die die Gesundheit der Lehrer im Schulgeschehen spielt: "Nur gesunde Lehrkräfte können eine gesunde Schule vorantreiben." So sieht es auch Reinhard Mann von der BZgA, der anschließend aus Sicht der Bundesbehörde die Notwendigkeit und Perspektiven der Lehrergesundheit darstellte.

Aber was sind die Hauptbelastungsfaktoren im Alltag von Lehrkräften? Dieser Frage ging Diplom-Psychologe Tobias Rahm auf den Grund und beantwortete sie an Hand zahlreicher Praxisbeispiele spritzig und amüsant. Nachdem die Probleme dingfest gemacht waren, klärte er außerdem, wie eine persönliche Entlastung und strukturelle Verbesserung des Schulalltags erreichbar ist.

In den anschließenden Praxisforen wurden einmal mehr die verschiedenen Entwicklungspotenziale beleuchtet und diskutiert. Die beiden Gesundheitspädagoginnen Angelika Mielsch und Inge Kreb-Kiwitt übernahmen das Forum "Die Kunst der Pause", das auf Grund der hohen Anmeldezahlen geteilt werden musste. Sabine Krüger, Diplom-Ingenieurin in Garten- und Landschaftsplanung, stellte Ideen und Konzepte für eine freundlichere Schulhofsgestaltung vor, während Tobias Rahm sich das Thema Selbstmanagement vornahm.

Schon die hohe Teilnehmerzahl zeigte, wie aktuell das Thema und wie groß der Bedarf an Information ist. Die Fachtagung war also eines ganz sicher: das richtige Angebot zur richtigen Zeit.

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