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6.1.2017 : 16:22 : +0100

10 Jahre GUT DRAUF Tanke in Eitorf - Danke Tanke!



Jürgen Meyer nimmt das GUT DRAUF Zertifikat entgegen.

In einer großen, aber dennoch familiären "Tanke Feier" kamen zahlreiche Gratulanten zusammen, um Jürgen Meyer und seiner GUT DRAUF Tanke zum 10-jährigen Bestehen zu gratulieren. Zu diesem Anlass gab es auch einen kleinen Gruß aus Köln, von der BZgA: Das neue Zertifikat als anerkannte "GUT DRAUF Jugendeinrichtung", überreicht durch kivi Projektleiter Karsten Heusinger.

Die Eröffung und Begrüßung nahm Diakonie-Geschäftsführer Jürgen Schweitzer vor, der ebenso wie alle folgenden Redner die hohe Bedeutung der Tanke für die Jugendarbeit in Eitorf herausstrich. Dies bestätigte auch Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch mit den Worten "Was wäre Eitorf schon ohne seine Tanke." Schul- und Jugenddezernent Thomas Wagner fand sehr persönliche Worte, um zu verdeutlichen, wie wichtig der Kontakt und die beständige Ansprache von Kindern und Jugendliche ist, um sie auf ihren Weg zu unterstützen. Auch die Leiterein der Außenstelle des Kreisjugendamtes (JHZ) Ute Krämer-Bönisch stellte die Super-Zusammenarbeit und Vernetzung in Eitorf dar, in der Meyer mit seiner Tanke einen ganz besonderen Platz einnimmt.

Als schließlich Karsten Heusinger stellvertretend für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung das GUT DRAUF Zertifkat überreichte, war längst klar: Die GUT DRAUF Tanke ist ein Vorzeigeprojekt, in der in optimaler Weise Jugendarbeit und Gesundheitsförderung miteinander verknüpft ist. Und die 10-Jahres-Feier war ein guter Anlass, die Tanke mit dem Qualitätssiegel der BZgA auszuzeichnen und "Danke Tanke" zu sagen.

Jürgen Meyer, Dr. Rüdiger Storch, Jürgen Schweitzer, Karsten Heusinger und Thomas Wagner (v.l.)

GUT-DRAUF-Nachzertifzierung für das Jugencafé Eitorf



Stolz zeigen die Mitarbeiter an dem Projekt das nun schon zweite Zertifikat des Jugendcafés in Eitorf.

Am 7. Juli erhielt das Jugendcafé in Eitorf sein zweites GUT-DRAUF-Zertifikat für sein besonderes Engagement. Auch dieses Mal überreichte kivi-Fachleiter Karsten Heusinger die Auszeichnung an das Team im Auftrag der BZgA. Mit der Zertifikatsübergabe bleibt die Jugendeinrichtung drei weitere Jahre Teil des GUT-DRAUF-Netzwerkes.

Die Verlängerung der Auszeichnung beweist, dass der Treffpunkt für Jugendlliche nach wie vor die Anforderungen der Aktion erfüllt. Um diesen Erfolg zu feiern, kamen nicht nur die Vorsitzende des "Fördervereins Jugend", Hannah Deitenbach, und der GUT-DRAUF-Referent Marco Holländer, sondern auch Angelica Despineux, die das erste Audit durchgeführt hatte. Auch der Bürgermeister der Stadt, Dr. Rüdiger Storch, besuchte das Event. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für den großen Einsatz in der Gesundheitsförderung der Jugendlichen. Vor allem addressierte er dabei den Leiter des Cafés, Thomas Nolden, ohne den das alles gar nicht möglich gewesen sei. Storch zeigte seine Freude darüber, dass die Aktion in Eitorf noch immer präsent sei und weiterentwickelt werde. Er sehe das Jugendcafé als schönes Beispiel für ihre erfreuliche Wirkung.

Auch dem kivi-Fachleiter Karsten Heusinger fiel die engagierte Teilnahme der Stadt in dem Projekt auf: "Für mich ist GUT DRAUF in der Jugendarbeit speziell hier in Eitorf zu Hause". Seiner Meinung nach wird in Eitorf der Gesundheitsgedanke in den Jugendzentren und auch an der GUT-DRAUF-Tanke mit den Jugendlichen zusammen gelebt. Deshalb freute er sich auch besonders, am Grillabend anlässlich des zweiten Zertifkates teilnehmen und die leckeren Gemüsespezialitäten der Jugendlichen probieren zu können.

Zertifizierung für die Sekundarschule Eitorf



Schulleiterin Marianne Engländer-Klein und kivi-Projektleiter Karsten Heusinger präsentieren das neue Zertifikat.

Am 23. Juni feierte die Sekundarschule in Eitorf ihre GUT-DRAUF-Zertifizierung im Rahmen des Kennenlerntages für die neuen Fünftklässler. Damit ist die Schule nun Teil des größten GUT-DRAUF-Netzwerkes des Rhein-Sieg-Kreises. Ihre Auszeichnung erhielt die Einrichtung aus den Händen von kivi-Projektleiter Karsten Heusinger im Namen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die Gesundheitsförderung der Kinder war schon immer ein Ziel von Schulleiterin Marianne Engländer-Klein, das sie nicht aus den Augen verlieren wollte. Das Projekt war dafür für sie eine gute Möglichkeit, um ihre Ideen umzusetzen. Das hat nun für die Schule sehr konkrete Folgen. Beispielsweise wurde ein GUT-DRAUF-Raum eingerichtet, in dem die Schüler sich vom Schulstress erholen und entspannen können. Außerdem nimmt die Einrichtung am AOK-Projekt "be smart - don't start" zum Nichtrauchen teil.

Die Mehrzahl der neuen Schüler waren schon vertraut mit einer anderen Aktion der BZgA: Tutmirgut. Sie werden das Konzept aus Gesundheit, Bewegung und Entspannung jetzt auch auf der weiterführenden Schule wiederfinden. Und so wird ihnen auch das Gesicht von Petra Vajler-Schulze nicht unbekannt gewesen sein, die auch bei diesem Projekt keine unwichtige Rolle spielte und der Einrichtung beratend zur Seite stand. Die Koordination in der Schule übernahmen Claudia Hoschbach und Sabine Schützeichel, die sich schon lange für das Projekt engagieren.

GUT-DRAUF-Tanke an Karneval



Treffpunkt an der GUT-DRAUF-Tanke: In gemütlicher Runde "Auszeit" vom Karnevalstrubel.

Auch dieses Karneval mischten sich am Rosenmontag die GUT-DRAUF-Tanke und die "Chille" unter die Feiernden. Gerade an Karneval wird Gesundheit oft vergessen und so sorgen das Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerk und die Diakonie jedes Jahr für einen gesunden Ausgleich. Ein Imbiss und eine natürlich alkoholfreie Erfrischung sollten die Jugendlichen fit zum Feiern halten. Außerdem standen die Streetworker Jürgen Meyer und Christina Schulze für Gespräche zur Verfügung.

Da der Alkoholkonsum anlässlich der Feierlichkeiten bekanntlich nicht zu unterschätzen ist, versorgen das Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerk und die Diakonie die Jecken nun schon seit einigen Jahren mit alkoholfreien Getränken und vitaminreicher Nahrung.

Zu den Angeboten der Tanke trug der Förderverein Jugend mit einer Gulaschsuppe, die Diakonie mit Äpfeln und Möhren und die Firma Trost mit Milchgetränken bei. Dass die Idee erneut ein Erfolg war, bewiesen die circa 250 Jugendlichen, die der Tanke einen Besuch abstatteten und das Angebot dankbar annahmen. Zu besonderen Vorfällen kam es erfreulicherweise, vielleicht auch aufgrund der Aktion, nicht.

Jugendcafé Eitorf nachzertifiziert



Leiter Thomas Nolden (l.) bespricht zusammen mit Auditorin Angelica Despineux (m.) und seiner Kollegin Karin Stauber (r.) die Details des Audits.

Ohne Schwierigkeiten meisterte das Eitorfer Jugendcafé Ende Februar die Vorraussetzungen zur Nachzertifizierung. Die GUT-DRAUF-Zertifizierung ist nun für weitere drei Jahre gesichert. Seit der Erstzertifizierung 2011 genießen Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung nämlich besondere Aufmerksamkeit im Jugendzentrum. Immer wieder findet Leiter Thomas Nolden mit seinem Team Raum und Ideen für neue Angebote, die die Bedeutung der Gesundheit unterstreichen. Das überzeugte auch BZgA-Auditorin Angelica Despineux. Begeistert stellte sie fest: "Eine super Einrichtung!"

Neben den obligatorischen Standards erfüllte das Jugendcafé auch eine Fülle von Kann-Standards. Gerade im Entspannungsbereich machte die Einrichtung eine gute Figur. Im Programm der Einrichtung finden sich vielfältige Kunst- und Kulturangebote. Regelmäßig lädt das Jugendcafé etwa zu Poetry Slams, Lesungen oder Graffiti-Workshops ein. Auch die interkulturellen Abende und bunt gemischten Kochprojekte verstärkten den guten Eindruck, den die Eitorfer Einrichtung bei der BZgA hinterließ.

Einen besonderen Blick warf die Auditorin auf die Weiterentwicklung von "GUT DRAUF" nach der Erstauszeichnung. Auch hier konnte die Einrichtung mühelos punkten. Die GUT-DRAUF-Verantwortliche Karin Stauber blieb in der Zwischenzeit nämlich keinesfalls untätig. Die Einrichtung des Kreativstudios, die Beteiligung am Kulturrucksack und viele weitere neue Aktionen, nicht zuletzt die engagierte Netzwerkarbeit in Eitorf machten Auditorin Despineux die Entscheidung leicht: Für weitere drei Jahre ist das Jugendcafé Teil der GUT-DRAUF-Landschaft - für Eitorf und den Rhein-Sieg-Kreis ist das ein großer Gewinn.

Sekundarschule Eitorf besteht Audit



Auditorin Angelica Despineux (hinten Mitte) mit Schulleiterin Marianne Engländer-Klein(li), den Gut-Drauf Teamern und Schülern vor der Ausgabestelle für Pausen- Spiel- und Sportgeräte.

Das ging schnell: Binnen Jahresfrist ist es der noch im Aufbau befindlichen Sekundarschule Eitorf gelungen, die hohen Auflagen der BZgA zu erfüllen. Trotz der kurzen Anlaufzeit schaffte es die Schule mühelos durch das Audit. Die GUT-DRAUF-Kommune Eitorf darf sich nun also über ein weiteres Standbein freuen.

Erst seit August 2012 bereichert die Sekundarschule die Bildungslandschaft der Kommune. Inspiriert von den vielen Tutmirgut- und GUT-DRAUF-Schulen der Umgebung, war man sich allerdings schnell einig, in welche Richtung es gehen sollte. Gemeinsam nahmen die Lehrkräfte den Schulalltag unter die Lupe. Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung - für die drei GUT-DRAUF-Elemente galt es, einen Platz im Alltag zu finden.

Dass das geklappt hat, bezeugte die erfahrene Auditorin Angelica Despineux. Sie zeigte sich angetan davon, wie GUT DRAUF in der Schule gelebt wird. Nach fünfstündiger Prüfung bescheinigte sie, dass alle Muss-Standards und darüber hinaus 26 von 33 Kann-Standards erfüllt sind.

Für Schulleiterin Marianne Engländer-Klein ist das ein gutes Zeugnis. Zugute kam der Schule sicher, dass bereits vor Aktionsstart, Gesundheit in vielen Bereichen der Schule Beachtung fand.

Ein Termin für die feierliche Zertifikatsübergabe ist noch nicht gefunden. Schon jetzt freut man sich in Eitorf aber den neuen Verbündeten im Kampf für ein gesundes Aufwachsen der Kinder und Jugendlichen.

Förderverein Jugend beim Eitorfer Radlertreff



Selbst nach langer Radtour verließ die Kinder nicht ihr Tatendrang.

Freie Bahn für Radler: Die Aktion "Siegtal Pur" verbannte am ersten Sonntag des Julis jeden Motor von den Straßen an und um der Sieg. Zahlreiche Radfahrer nutzten das gute Sommerwetter zum Sonntagsausflug - die 120 Kilometer autofreie Strecke, von der Quelle der Sieg in Netphen bis Siegburg, gaben dazu reichlich Gelegenheit. In vielen Orten erwarteten die Radler kleinere Feste oder verkaufsoffene Sonntage. Auch Eitorf begrüßte sie mit einem Radlertreff, zu dem auch der Förderverein Jugend seinen Teil beitrug.

Im Sinne der BZgA-Aktion "GUT DRAUF" empfing er die erschöpften Radler mit einer gemütlichen Entspannungsoase und bot Möglichkeit zur Erholung und Erfrischung. Vitaminreiche Cocktails hielt etwa die 0-Promille-Bar für die Besucher bereit. Wer vom Radeln schwere Beine hatte, konnte seinen Drink auch in den bereitgestellten Liegestühlen schlürfen und die Sonne genießen. Großer Beliebtheit bei den Jüngeren erfreute sich der Kletterfelsen.

Das Förderverein Jugend freute sich über den Andrang und die Chance, den GUT-DRAUF-Gedanken weiterzutragen.

Kunst- und Kulturfest in Eitorf



Die 0-Promille-Bar hielt leckere Drinks für die Jugendlichen bereit.

Unter dem griffigem Namen "Kunstsplitter" stellte das Eitorfer Jugend- und Kulturamt Ende Juni ein Kunstfest für die Jugendlichen auf die Beine. Unterstützt durch das Landesförderprogramm "Kulturrucksack NRW" gelang es, rund um das Jugendcafé ein spannendes und abwechslungsreiches Programm anzubieten. Auch das GUT-DRAUF-Netzwerk mischte mit und steuerte einige Angebote bei.

In den zahlreichen Schnupperkursen gewannen die Jugendlichen einen Einblick in die Welten der Künstler und konnten sich mit unterschiedlichsten Techniken vertraut machen. Profisprayer Kai "Semor" Niederhausen vermittelte etwa die Grundlagen des erfolgreichen Sprayens. Unter seiner Aufsicht schufen die Teilnehmer im Laufe des Tages viele farbenfrohe Werke.

Weniger bunt, wenn auch nicht weniger spannend, ging es bei Ralf Graf zu. Er führte nämlich in die Kunst der Kohlezeichnung ein. Die Jugendlichen fanden auch weitere angeleitete Angebote zum Filmen, Trommeln, Töpfern, Singen oder Tanzen.

Getreu dem GUT-DRAUF-Gedanken sorgte das Netzwerk für genügend Raum zur Entspannung. An der beliebten 0-Promille-Bar gab es leckere Drinks und die DLRG-Jugend bot einen Spieleparcours für die Bewegungslustigen an.

Seinen Abschluss fand das Kunstfest in einer Live-Performance zum Eitorf-Song. In einem Tanzworkshop hatten die Jugendlichen zuvor an einer passenden Choreographie gearbeitet, die sie dann zusammen mit der Musikertruppe um Marco Holländer vorführten.

Tauchclub Xarifa auch weiter "GUT DRAUF"



Im Rahmen der Jugendvollversammlung erhielt "Xarifa" das Zertifikat. Gesundheit ist auch weiterhin ein Hauptanliegen des Tauchvereins.

Als erster Tauchclub der Bundesrepublik und zweiter Eitorfer Sportverein war "Xarifa" am 1. Dezember 2010 zertifiziert worden. Gemeinsam mit der Gemeinschaftshauptschule, dem Jugendcafé und dem Eitorfer Judoclub legte er den Grundstein für die spätere Gemeindezertifizierung. Ende letzten Jahres stand dann die nach drei Jahren obligatorische Nachzertifizierung an, die der Verein genauso souverän bestand wie beim ersten Mal.

Die Verleihung des Zertifikats verzögerte sich jedoch etwas. Kivi-Projektleiter Karsten Heusinger besuchte die Eitorfer nämlich erst im Mai zur Jugendvollversammlung. Jugendwartin Marion Luprian und Xarifa-Vorsitzender Rainer Viehof hießen ihn gemeinsam mit der Vereinsjugend willkommen.

Beide zeigten sich froh darüber, immer noch den Standards der Gesundheitsaktion zu entsprechen. Dass "GUT DRAUF" fest im Vereinsleben der Xarifianer verankert ist, freute auch kivi-Vertreter Heusinger, der lobende Worte für die Arbeit des Tauchvereins fand.

An der kleinen Feierstunde nahmen natürlich auch der Eitorfer GUT-DRAUF-Referent Marco Holländer, die Fördervereinsvorsitzende Hannah Deitenbach und ihre Stellvertreterin Renate Deitenbach teil. Sie gratulierten im Namen des Netzwerks herzlich zur erneuten Auszeichnung.

Eitorfer Sponsorentreffen



Im Eitorfer Rathaus traf man sich mit den Vertretern der Sponsoren.

Mitte Dezember traf sich das Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerk mit seinen Sponsoren im Rathaus. Erst wenige Wochen vorher hatten die Eitorfer den Bericht für 2012 fertig gestellt. Er dient der BZgA als Nachweis, dass "GUT DRAUF" auch weiterhin in Eitorf gelebt wird, dass sie den Titel "GUT-DRAUF-Kommune" 2010 also zurecht verliehen hat. Doch nicht nur die BZgA, auch die Sponsoren des Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerks werden wohl einen neugierigen Blick in die Unterlagen werfen, schließlich wollen sie ihr Geld gut angelegt wissen.

Im Rathaus zog Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch zunächst Resümee und erinnerte stolz an die rasante Entwicklung, die aus dem Projektzögling schnell eine fast omnipräsente lokale Marke hätte werden lassen - eine Erfolgsstory. "GUT DRAUF" solle die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen ganzheitlich fördern, so Storch. Um solch ein hehres Ziel auch zu erreichen, kooperiert das Netzwerk mittlerweile mit allen Jugendhäusern und vielen Schulen und Vereinen der Stadt.

Gemeinsam mit den Partnern veranstaltet das Netzwerk so jedes Jahr zahlreiche Events. Die Vorsitzende Hannah Deitenbach gab den Anwesenden einen "kurzen" Überblick über die letzte Saison: Die große GUT-DRAUF-Meile, das alljährliche Streetsoccerturnier, die Eröffnung des Skatebowls und Mitarbeit an verschiedenen anderen lokalen Events. Hinzu käme nicht nur die erfolgreiche Teilnahme an Projektwettbewerben, sondern auch die Mitarbeit an einem Handbuch der BZgA.

Ohne die Sponsoren - das wissen alle - wäre aber tote Hose im Eitorfer GUT-DRAUF-Idyll. Auf rund 6.600 Euro bemisst sich der jährliche Finanzierungsbedarf des Netzwerks. Bei der schwierigen Kassensituation der Kommune sei die Unterstützung aus privater Hand unverzichtbar, sagte Bürgermeister Storch. Die großen Unterstützer des Netzwerkes, die Hermann-Weber-Stiftung, die Eitorf-Stiftung, die KSK Köln und das Ärztenetz konnten sich der Dankbarkeit also sicher sein.

So kann das Eitorfer Netzwerk für 2014 wieder gewohnt ehrgeizige Pläne verfolgen. Vor allen Dingen in Marketingmaßnahmen solle investiert werden, erklärt Marco Holländer, der hauptamtliche Projektreferent des Netzwerks. "Wir wollen den GUT-DRAUF-Gedanken noch breiter und nachhaltiger verankern."

Die Sponsoren können sich aber jetzt schon sicher sein, dass ihre Spenden top investiert sind: Schließlich wird der Wert der Gesundheitsförderung die im Vergleich dann doch "läppisch" wirkenden 6.600 Euro bei Weitem überflügeln.

Streetsoccer zum Ferienstart



Streetsoccer-Turnier: Im Siegpark kämpften die Mannschaften um den Titel.

Auch in diesem Jahr trafen sich die Eitorfer Fußballbegeisterten zum GUT-DRAUF-Streetsoccer-Turnier im Siegpark. Auf die Beine gestellt hatten das Fußballfest das Jugendcafé Eitorf, die mobile Jugendarbeit der Diakonie, der Förderverein Jugend und als lokaler Fußballverein natürlich auch der SV 09 Eitorf. Doch nicht nur auf, auch abseits des Spielfeldes wurde den Jugendlichen im Siegpark ein bewegungsfreudiges Programm geboten.

Die Zuschauer erlebten temporeiche Spiele mit spannenden Szenen und insgesamt 165 Toren. Sieben Mannschaften traten an und stritten in zwei Gruppen um die begehrten Plätze im Finale. Die Sieger erwarteten Gutscheine für ein Sportstudio, eine Eisdiele und das örtliche Hermann-Weber-Bad. Zum ersten Mal überließen die Eitorfer Mädchen in diesem Jahr dem männlichen Geschlecht nicht kampflos das Feld. Auch sie schlugen sich wacker auf dem Eitorfer Rasen.

Die "Tanke" und die "Chille" versorgten Spieler und Zuschauer derweil mit gesunden Snacks und lustigen Outdoor-Spielen. Ein wärmendes Lagerfeuer bot der Kühle des eintreffenden Herbstes Paroli und den Hungrigen Gelegenheit, ihr Stockbrot zu garen. Großer Beliebtheit erfreute sich auch der zuckerreduzierte ?traditionelle" Kakao nach Spezialrezept des Fördervereins Jugend.

Für Sicherheit sorgte die Windecker Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes, die die Eitorfer unentgeltlich mit Ersthelfern unterstützte. Den regelkonformen Spielablauf garantierte Schiedsrichter Mert Coskun vom IKV Eitorf. Dem Spaß am Sport stand in Eitorf also nichts entgegen.

GUT DRAUF - auch bei Regen



Die Vertreter von Xarifa und des SV 09 Eitorf versorgten die Hungrigen mit Stockbrot und Wärme am Lagerfeuer.

Im strömenden Regen übergaben Ray Wilkins und beteiligte Jugendliche das zu den Kunstpunkten nicht ganz fertig gewordene Graffitikunstwerk der Eitorfer Jugend, im Beisein von Bürgermeister Dr. Storch und Vertretern des Aktivkreises als Hauptsponsor. Storch zeigte sich überwältigt vom bunten Farbenreigen an Stelle bisher eintönigen Graus. Er dankte allen Beteiligten und hob lobend hervor, dass dem Gesundheitsschutz Rechnung getragen und für professionelle Schutzausrüstung gesorgt worden war. Dies sei in der GUT-DRAUF Gemeinde Eitorf unverzichtbar.

Unter dem Dauerregen litt auch die sich an die Präsentation des Graffiti Kunstwerks anschließende Veranstaltung des GUT-DRAUF-Netzwerks. Zwar konnten nahezu alle Angebote rechtzeitig ins Trockene verlegt werden, aber die geplanten Skate- und BMX- Vorführungen mussten aus Sicherheitsgründen genauso entfallen wie der offene Wettbewerb für Alle. Die Lokalmatadoren Alex Wetter und Tim Günther waren hierüber genauso enttäuscht wie der extra angereiste Bronze Gewinner der Profi- BMX- WM 2013, Felix Prangenberg. Dieser Teil der GUT-DRAUF-Meile wird aber nachgeholt.

Viel Spaß hatten alle Besucher indes am von kivi gesponserten BungeeRun, bei dem gegen starke Zuggummis angelaufen werden musste. Gleich nebenan trainierten Erikson Gerlach und Marco Bäcker vom Sportstudio Baegersport Ausdauer und Koordination mit abwechslungsreichen Übungen. Für Entspannung sorgten ?Tanke und Chille" der Diakonie, Heike Steuer mit kosmetischen Gesichtsmasken und die Vertreter von Xarifa und dem SV 09 Eitorf mit einem dem Wetter angemessenen Lagerfeuer mit Stockbrot. Patrick Mendel und Max Resch hielten allerlei Jonglage-Utensilien bereit und Stelzen, Pedalos und weiteres, den Gleichgewichtssinn forderndes, Spielmaterial der Kreissportjugend wurden zeitweise selbst im Regen getestet.

Vom Wetter weniger beeinträchtigt war die Kreativstation von Jan Bresinski, Marguerite Apostolidis sowie Achim und Ursula Tang. Hier konnte zeichnerisch, plastisch und musikalisch mit Kunst experimentiert werden, die Ergebnisse wurden gefilmt und abends auf dem Schoellergelände gezeigt. Im Jugendcafé sorgte das OT-Team zusammen mit Jugendlichen für das leibliche Wohl, der Förderverein Jugend für gesunde Getränke. Die Besucher erlebten einen ebenso bewegten wie entspannten Nachmittag in bester Wohlfühlatmosphäre. Zwar war der Zulauf geringer als gewohnt, aber alle Teilnehmer waren GUT DRAUF.

Der Dank der Veranstalter gilt allen Beteiligten, Förderern und Helfern ohne die die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre sowie GUT-DRAUF-Referent Marco Holländer, der die Veranstaltung federführend geplant hat.

Mit Kunst, Sport, Spiel und Spaß GUT DRAUF am 11. Oktober



Im Rahmen der Eitorfer Kunstpunkte wird die Graffiti-Gestaltung des Skatebowls von Ray Wilkins der Öffentlichkeit präsentiert. Eingebettet ist die Übergabe in ein Jugendevent des GUT-DRAUF-Netzwerks. Gestartet wird um 15 Uhr mit der Präsentation des Kunstwerks, es folgen spektakuläre Skate- und BMX-Vorführungen, die in einen freien Wettbewerb für Alle münden.

Vom Bowl bis zum Jugendcafé erwartet die Besucher ein buntes Rahmenprogramm. Highlight ist ein BungeeRun, gesponsert vom GUTA-DRAUF-Trägerverein kivi. Bei dieser horizontalen Variante des beliebten Bungee-Springens, wird mit viel Spaß gegen die Kraft des Zugseils "angelaufen". Mit einem anspruchsvollen Sportparcours unter dem Motto "Functional & Athletic training" unterstützt uns die Firma BAEGERSPORT aus Bonn.

Die Eitorfer Feuerwehr beteiligt sich mit dem beliebten "Kistenklettern", freie Sport- und Spielangebote bieten "Spiele-Box" und Basketballfeld. Für Entspannung sorgen die Chill-Out-Area, kosmetische Gesichtsmasken und ein Lagerfeuer mit Stockbrot, für vitaminreiche Snacks, gesunden Imbiss und Getränke die GUT-DRAUF-Tanke der Diakonie, Jugendcafé und Förderverein Jugend.

Natürlich beschränkt sich auch die Kunst nicht auf das Bowlkunstwerk. An einer Kreativstation von Jan Bresinski kann über eine Leinwand gemalt und gezeichnet werden, die Ergebnisse werden vom Kreativstudio per Video dokumentiert und abends bei der Eröffnung der Kunstpunkte auf dem Schoeller- Gelände präsentiert. Die Veranstaltung endet um 20 Uhr mit einem Feuerwerk, gestiftet von WECO.

Neben den oben genannten sind maßgeblich an Organisation und Durchführung der Veranstaltung beteiligt der Tauchclub Xarifa, der Ortsverein der DLRG und der SV09 Eitorf, die Gesamtorganisation leitet GUT-DRAUF-Referent Marco Holländer. Maßgeblich gefördert wird die Veranstaltung von der Eitorf Stiftung. Der Eintritt ist frei.

Siegtal-Gymnasium spendete für das GUT-DRAUF-Netzwerk



Über 10.000 Euro hatten die Schüler des Eitorfer Gymnasiums gesammelt. Zum Schluss traf man sich im "Leonardo", dem naturwissenschaftlichen Zentrum der Schule.

10.787,97 Euro konnten die Schüler des Siegtal-Gymnasiums aus Eitorf bei ihrem traditionellen Sponsorenlauf in diesem Jahr kurz vor den Ferien erbeuten. Bei fast tropischen Temperaturen liefen, wanderten und schwammen sie, fuhren Rad oder Inliner und trugen mit jedem geschafften Meter einen Teil zu der beeindruckenden Summe bei. Ein Viertel des Geldes ging dann an das GUT-DRAUF-Netzwerk der Stadt.

Stolze 2.700 Euro mehr finden sich nun im Etat des engagierten Netzwerkes. Das freute natürlich dessen Vertreterin Hannah Deitenbach, die gar nicht genug danken konnte für den "großartigen Einsatz" der Schüler. Jeweils ein weiteres Viertel kam einer Partnerschule im Himalaya, den Flutopfern im Osten und Süden Deutschlands sowie der Schule selbst zugute.

Auch nach dem Lauf wurden den Schülern noch verschiedene sportliche Aktionen geboten. Selbst die besonders Fleißigen, die die Maximalrundenzahl erfolgreich bewältigt hatten, nahmen zum Teil noch an den Fußball-, Basketball- und Tischtenniswettbewerben teil. Für Erfrischung sorgten mobile Duschen, die sich bei dem heißen Wetter natürlich großer Beliebtheit erfreuten. Auch die Liegestühle der neuen "Chille" der Diakonie zeigten sich erfreulich wetterkonform und waren stets besetzt. Streetworker Jürgen Meyer und seine GUT-DRAUF-Tanke waren ebenfalls vor Ort.

Nach vier bewegungsreichen Stunden trafen sich Schüler und Lehrer im "Leonardo", dem naturwissenschaftlichen Zentrum der Schule. Hier wurden die Sieger des Tages geehrt, der übrigens vollkommen zu Recht den Titel "Tag des Sports" trug.

Autofreies Siegtal in Eitorf war GUT DRAUF



Rechts bringen die kivi-Aktionsteamer das Aerotrim in Schwung, links entspannen sich die erschöpften Radler.

Von Siegburg über Hennef, Eitorf, Windeck, Au, Wissen nach Kirchen in Rheinland-Pfalz und Siegen oder sogar bis an die Quelle der Sieg in Netphen - beim "Autofreien Siegtal" kam jeder, der gerne auf Rädern oder Rollen unterwegs ist, auf seine Kosten. Kein Auto weit und breit, stattdessen: Massen an kleinen und großen Radlern oder Skatern. Überall warteten Erfrischungsstände auf die Bewegungslustigen und die meisten Städte begrüßten sie mit einer ganzen Palette an Angeboten. So auch Eitorf. Der Koordinator der Jugendaktion "GUT DRAUF" in Eitorf, nämlich der Förderverein Jugend, empfing dieses Jahr erstmals die erschöpften Sportler an einem eigenen Stand.

Mit einem erfrischenden Cocktail der 0-Promille-Bar in der Hand ließ es sich hier hervorragend entspannen. Angeboten wurde unter anderem der "Eitorf delight", ein spezieller GUT DRAUF Eitorf-Drink. Besonders attraktiv erschienen nach der langen Tour auf dem Siegradweg auch die bereitgestellten Liegestühle.

Um auch dem heißen Wetter Paroli bieten zu können, schafften die Eitorfer GUT-DRAUF-Begeisterten gleich ein kleines Planschbecken herbei. Angekündigt als "Pool" konnte es zumindest den müden Füßen wohltuende Kühle bieten. Wer trotz der hohen Temperatur und der vielen Bewegung auf der Siegstrecke immer noch nicht genug hatte, konnte ins Aerotrim klettern - ein Gerät, das ehemals zur Astronautenausbildung benutzt wurde und ein Gefühl der Schwerelosigkeit vermitteln soll. Das Aerotrim samt der fleißiger Aktionsteamer hatte der Verein kivi zur Verfügung gestellt, das Angebot erfreute sich großen Zulaufs.

Die Aktion zeigte sich als willkommene Gelegenheit, Eitorf als GUT-DRAUF-Kommune zu vorzustellen und dem Gesundheitsgedanken Präsenz zu bieten.

Gut-Drauf-Netzwerk in Berlin gewürdigt



Die Preisträger mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (vorne rechts) - unter ihnen auch die Vertreter des Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerkes.

Ab nach Berlin, hieß es im Februar für Renate Deitenbach, Sabine Schützeichel und Jürgen Meyer, der seine GUT-DRAUF-Tanke wohl in Eitorf ließ. In die Bundeshauptstadt waren die drei Vertreter des Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerkes eingeladen, da das Netzwerk beim ersten Bundeswettbewerb zum Thema Alkoholprävention ganz vorne mitspielen konnte: Aus rund 150 Teilnehmern stach das Netzwerk hervor und wurde mit dreizehn weiteren Kandidaten zur Preisvergabe nominiert. Ausrichter des Wettbewerbs war die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Verband der privaten Krankenversicherung.

Für einen der hochdotierten ersten Plätze sollte es zwar nicht reichen, doch um Lob kamen die drei nicht herum: Die Fachjury nannte die Aktion ein "vorbildliches Projekt mit hoher Überzeugungskraft und Gemeinsinn" und zollte in der offiziellen Laudatio wie auch bei Fachgesprächen am Rande der Verleihung dem innovativen Ansatz des Netzwerkes Hochachtung. Mit stets den gleichen Botschaften die Jugendlichen an den unterschiedlichsten Stellen ihrer Lebenswelten zu erreichen, verspreche besondere Nachhaltigkeit, äußerte sich ein Jurymitglied.

Auch Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr tat seinen Respekt vor der Arbeit der Eitorfer kund und überreichte Renate Deitenbach und ihren Kollegen die Urkunde. Zudem darf sich das Netzwerk über ein Projektgeld in Höhe von 500 Euro freuen.

Beworben hatten sich die Eitorfer mit ihrem Engagement im Rahmen der GUT-DRAUF-Aktion, die weit mehr als nur Alkoholprävention beinhaltet. Damit war das Netzwerk ein Sonderling unter den Ausgezeichneten - alle anderen Projekte zielten nur auf das eigentliche Thema des Wettbewerbs. Umso mehr dürfte sich also Hannah Deitenbach, die Vorsitzende des Netzwerkes, freuen, zu den gewürdigten Teilnehmern zu gehören.

Schon im vergangenen Jahr hatte das Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerk gezeigt, was es drauf hat: Mit einem Videobeitrag sahnten sie einen zweiten Preis bei einem Wettbewerb der Kreissparkasse Köln ab.

GUT-DRAUF-Netzwerk zog Bilanz



Das Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerk fleißig am Planen.

Das GUT-DRAUF-Jahr neigt sich dem Ende und für das Eitorfer Netzwerk wurde es damit Zeit, alles Geschaffte Revue passieren zu lassen: Die Skatebowleröffnung, das Fest der internationalen Begegnung, den Eitorf-Song, den Auftritt auf der Gesundheitsmesse und diverse kleinere Infoveranstaltungen und Treffen haben die Verantwortlichen souverän gemeistert. Gekrönt wurde ihre Arbeit sicherlich im November mit dem zweiten Platz beim Facebook-Wettbewerb der Kreissparkasse Köln. An diese und andere Momente dachte das Netzwerk beim Treffen im Dezember zurück.

Natürlich blieb es nicht bei reiner Nostalgie. Fördervereinsvorsitzende Hannah Deitenbach bedankte sich bei Sabine Schützeichel, bis vor Kurzem noch Projektreferetin und damit für viele Aktionen maßgeblich verantwortlich, mit einem Korb voll leckerer und gesunder Vitamine. Dann übernahm Schützeichels Nachfolger Marco Holländer das Ruder und warf einen Blick in die Zukunft. Der selbstständige Mediendesigner möchte die Öffentlichkeitsarbeit optimieren und eine breitere Basis für den GUT-DRAUF-Gedanken in Eitorf schaffen.

Dafür sind auch im nächsten Jahr wieder viele Aktionen geplant. Freuen kann sich das Netzwerk auch auf die Preisverleihung des BZgA-Wettbewerbs Alkoholprävention, zu dem das Netzwerk im Februar in Berlin eingeladen ist.

Zweiter Platz für Gut-Drauf-Netzwerk



Eine Szene aus dem Video: Die GUT-DRAUF-Tanke in Aktion.

Mit Erfolg beteiligte sich der Förderverein Jugend aus Eitorf am Wettbewerb der Kreissparkasse Köln "Gut. Für die Region. Gut. Für Ihren Verein." und konnte einen zweiten Platz abräumen. Die KSK gab verschiedenen Projekten der Region die Möglichkeit, online für Stimmen zu werben. Während Online-Kunden der KSK bis zum 15. November für ihr bevorzugtes Projekt im Kreis abstimmten, wurde auf der Facebook-Seite der Bank kreisübergreifend das beste Projektvideo gesucht.

Der Eitorfer Förderverein bewarb sich in seiner Rolle als GUT-DRAUF-Koordinator der Stadt. Nur wenig Stimmen an einer Platzierung im Kundenvoting über das beliebeste Projekt vorbei, schaffte er es mit seinem Video immerhin auf den zweiten Platz. Dieser ist mit stolzen 1.500 Euro dotiert. Gedreht wurde das Video von Eitorfs GUT-DRAUF-Projektreferent Marco Holländer und von Hannah Deitenbach, der Geschäftsführerin des Fördervereins.

Das Geld kommt genau richtig: Es schließt nämlich die Lücke, die bis dato zwischen Finanzbedarf und Spendeneingängen lag und ermöglicht dem Verein damit, seine Arbeit zu intensivieren.

Der Handballverein Siebengebirge-Thomasberg erzielte übrigens im Video-Ranking den ersten Platz. Die Erstplatzierung für das beliebteste Projekt sahnte im Rhein-Sieg-Kreis der Troisdorfer Abenteuerspielplatz ab. Auf beide wartet nun ein erfreuliches Sümmchen Geld.

GUT-DRAUF-Netzwerk mit Stand auf Gesundheitsmesse



Die Kinder konnten, während sich die Eltern informierten, am Lagerfeuer Stockbrot garen.

Herzwochen und Gesundheitsmesse lockten am 3. November viele Eitorfer in das Siegtal-Gymnasium der Stadt. Das Ärztenetz und der Aktivkreis aus Eitorf hatten es nämlich geschafft, viele Anbieter zu organisieren, sodass den Besuchern ein vielfältiges Programm geboten werden konnte. Natürlich ließ sich auch das GUT-DRAUF-Netzwerk Eitorfs nicht wurmen und nutzte die Chance, den Eitorfern ihre Gesundheitsarbeit näherzubringen.

Während die Kinder am Lagerfeuer des Fördervereins bei Stockbrot und frisch gekochtem, zuckerreduziertem Kakao die Wärme der Flammen genossen, konnten die Eltern in aller Ruhe einen Blick auf das GUT-DRAUF-Programm werfen. Gezeigt wurde außerdem eine Fotopräsentation mit Bildern aus den schon vergangenen vier GUT-DRAUF-Jahren Eitorfs. Passend zum kommenden Winter bot das Netzwerk einen alkoholfreien Punsch an - "Winterhauch". Dieser stieß auf so große Nachfrage, dass die Eitorfer Helfer weder mit der Produktion noch mit dem Ausdrucken des Rezepts nachkamen.

Natürlich bot die Messe neben dem GUT-DRAUF-Stand noch allerlei mehr an Informationsmöglichkeiten: Mit großen Interesse widmeten sich die Besucher auch den vielfältigen Angeboten zu den Themen Pflege, Therapie und Sozialberatung.

Skatepark in Eitorf eröffnet



Lokalstar Tim Günther zeigte, was im neuen Skatepark alles möglich ist.

Ein Skatepark erwartet nun hinter dem Bahnhof die rollenden Jugendlichen Eitorfs und bietet ihnen viele Möglichkeiten, sich auf Board oder in Inline-Skates zu erproben. Ende Oktober konnte die Stadt Eitorf ihn im Rahmen des Regionale-Projekttages endlich eröffnen - klar, dass da gefeiert werden muss. So stemmte das Eitorfer Gut-Drauf-Netzwerk ein Riesenprogramm: Sport, Musik und Verköstigung - den Besuchern fehlte es an nichts.

Nach offiziellem Beginn - Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch ließ es sich nicht nehmen, den Tag zu eröffnen - stellten sogleich die Lokalstars Tim Günther auf Inlinern und sein Hennefer Kollege Alex Wetter auf dem BMX ihr Können in dem neuen Skatepark unter Beweis. Direkt danach heizten Christian Steuer, Christian Glensk und Begleitung das Publikum mit dem Eitorf-Song ein. Der Park war eröffnet.

Neben der Rockgruppe traten auch "The Illegal Project" und der Neunkirchen-Seelscheider Beatboxer ArteOs auf. Die Moderation übernahm der neue Gut-Drauf-Referent Eitorfs, Marco Holländer, der im Laufe des Tages noch das ein oder andere anzukündigen hatte: So auch das Fahrsicherheitstraining, mit dem Markus Schwarzer vom Eitorfer Fahrradladen Bikebox Gefühl für Gefahren und Schutzmöglichkeiten vermitteln wollte, und ein Graffiti-Projekt, das jungen Künstlern sorgenfreies und legales Sprühen am Rande des Parks ermöglichte.

Natürlich - es ist ja ein Eitorfer Skatepark - war auch die GUT-DRAUF-Tanke mit von der Partie. Neben den dort angebotenen gesunden Snacks gab es auch noch Null-Promille-Cocktails und ein kulinarisch interessant anmutender Zuccinikuchen. Gesund gekocht wurde zudem im Eitorfer Jugendcafé. All das bei gutem Wetter und bester Laune.

Fest der internationalen Begegnung



Auch Jürgen Meyer war vor Ort - natürlich mit seiner GUT-DRAUF-Tanke

Gitarre, Drums und Bass dröhnten am 25. August vom Eitorfer Marktplatz in die umliegenden Straßen. Christian Steuer (21), Christian Glensk (24) und Band führten zum ersten Mal ihren GUT-DRAUF-Song auf - Weltpremiere also. In dem rockigen Stück singen sie von den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten Eitorfs, so auch von Jürgen Meyers GUT-DRAUF-Tanke, die tagtäglich die Kinder und Jugendlichen der Stadt erwartet. Eitorf sei ein Ort zum Verlieben, "hier sind wir gut drauf."

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Aber das Fest der internationalen Begegnung hatte noch viel mehr zu bieten. Für großes Programm sorgte dabei wie gewohnt das Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerk, diesmal unterstützt von kivi und der BZgA. Mit Aerotrim, Entspannungszone und den bekannten Fruchtspießen und gesunden Cocktails punktete der Stand bei seinen Besuchern. Gerade das Aerotrim - man kennt es kaum anders - fungierte als Publikumsmagnet. Auch das Elterncafé der BZgA fand seine Besucher - vorwiegend unter Eltern mit kleineren Kindern.

Doch auch abseits des GUT-DRAUF-Standes herrschte reger Andrang. Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch freute sich über die Resonanz des Stadtfestes und schien voll und ganz zufrieden mit dem Resultat. International fühlte sich die Eitorfer Atmosphäre am 25. August auf jeden Fall an.

GUT-DRAUF beim Wandertag des Heimatvereins



Der traditionelle Volkswandertag des Heimatvereins bekommt ein neues Gewand: Um das Wandern interessanter zu gestalten, wird ein spannendes Quiz der diesjährigen Wanderung am 09. September Rallyecharakter verleihen. Fragen, deren Antworten dann auf dem Weg zu finden sind, machen die rund zehn Kilometer Strecke zum kurzen Erlebnis. Der Förderverein Jugend erwartet die jungen Wanderer mit einer Raststation; beste Verpflegung und Erholung in der einlandenden Chilloutzone sind garantiert.

Für Kinder und Jugendliche ohne Elternbegleitung, bietet der Förderverein begleitete Wandergruppen an. Start und Ziel sind am Siegtalhaus des Heimatvereins. Die Teilnahme ist für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos, aus organisatorischen Gründen ist jedoch für die begleiteten Kinder eine Anmeldung unter der Hotline 02243-9269189 oder aktion@foerderverein-jugend.de erforderlich. Die begleitete Gruppen starten stündlich ab 10 Uhr.

"GUT DRAUF" auf der Bühne der "Knallerbsen"



Im Phantasieland "Eisatnaf", rechts steht die bekannte GUT-DRAUF-Tanke

Selbst im Eitorfer Kulturleben hat die Aktion "GUT-DRAUF" inzwischen Fuß gefasst. Die engagierte Laienspieltruppe "Knallerbsen" hat in ihrem aktuellen Theaterstück "Nix wie weg - willkommen in Eisatnaf" die GUT-DRAUF-Tanke der Diakonie originalgetreu nachgebaut und sich auch gleich die Unterstützung von Streetworker Jürgen Meyer als Gastdarsteller gesichert. Wie im echten Leben bot er den Theaterbesuchern Äpfel und Möhren und im Dialog mit Bücherwurm "Tinnitus" stellte er sich und die "Tanke" als Anlaufstelle für Jugendliche vor.

Das siebenköpfige Laienensemble "Knallerbsen" ist seit 2006 bemüht, allen Kindern, auch denen aus sozial benachteiligten Familien, einen Ausflug in die Theaterwelt zu ermöglichen. Eingebettet in eine unterhaltsame Rahmenhandlung werden dabei stets pädagogisch wertvolle Botschaften, von Mobbing über Umweltschutz, Rollenverhalten oder "Anders sein", vermittelt. Von der Idee bis zu Kostümen und Bühnenbild wird dabei alles selbst gemacht.

Im Mittelpunkt der aktuellen Aufführungen stand die Schülerin Lou (Sabine Schützeichel, GUT-DRAUF-Projektreferentin in Eitorf und gleichzeitig Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins "Knallerbsen"), die durch den Vertrauensbruch ihrer besten Freundin in der Schule gehänselt wird und sich in schier auswegloser Situation wähnt. Gestärkt geht sie aus einer zeitweisen Flucht in die heile Fantasiewelt "Eisatnaf" hervor. Doch neben der Anregung, Probleme mit etwas Abstand leichter bewältigen zu können, hatten die "Knallerbsen" auch reale lokale Hilfeangebote in ihre Inszenierung eingebaut und hierbei spielte die "Tanke" eine wichtige Rolle.

Dreimal füllten Schüler aus acht verschiedenen Schulen aus Eitorf und Umgebung den Saal im "Theater am Park" , zusammen mit zwei weiteren öffentlichen Aufführungen erreichten die aktuellen Botschaften der "Knallerbsen" knapp 1300 Zuschauer. Die Reaktionen, nicht nur der Schüler, belegten deutlich, wie gut sich Tanke, gesunde Snacks und der "Gut-Drauf"- Gedanke in Eitorf bereits etabliert haben.

Text und Bild: Renate Deitenbach, Förderverein Jugendarbeit, Eitorf

Eitorfer Netzwerktreffen



GUT-DRAUF-Partner beim Netzwerktreffen

30 Minuten braucht die GUT-DRAUF-Pizza bei 200 Grad, die Projektreferentin Sabine Schützeichel in Eitorf exemplarisch zubereitete. Vollkornteig bietet die Grundlage, den Rest übernehmen Phantasie und Geschmack. Ob geräucherter Schinken, Tomatenscheiben, Tunfisch oder eine würzige Käse-Sahne-Lauch-Kombination - an Vielfalt mangelt es nicht. Letzteres galt auch thematisch für das Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerktreffen im März, bei dem Schützeichel ihr leckeres Werk servierte.

Die Eitorfer GUT-DRAUF-Partner trafen sich wie jedes Jahr im Bestreben, die Gesundheitsförderung in ihren Einrichtungen nachhaltiger und effektiver zu gestalten. Dazu sind auch 2012 wieder zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen geplant, deren genaue Gestalt es ebenfalls beim Treffen zu besprechen galt.

Die Jugendlichen der Eitorfer Umgebung dürfen sich schon mal auf eine Fusion der früher erfolgreichen "Sports-by-Night"-Serie und der jüngt so beliebten Streetsoccer-Turniere freuen. "Streetsoccer After Sunset" soll die Aktion dann heißen, die für den Oktober einen anstrengenden, aber sicher unterhaltsamen Abend verspricht.

Angedacht ist zudem, die Beteiligung an Schul- und Gemeindeveranstaltungen zu verstärken, da gerade hier viele Jugendliche mit dem GUT-DRAUF-Gedanken zu erreichen sind. Im Vordergrund steht zunächst die für den 30. Juni geplante Veranstaltung "Ein Spiel für Alle". Angeboten wird die Aktion vom Arbeitskreis Inklusion. Außerdem will das Netzwerk sich an einer Gesundheitsmesse beteiligen, um neben den Kindern auch andere Bezugspersonen für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren.

Ehrung für GUT-DRAUF-Sportler



60 Eitorfer Sportler zeichneten Gemeindesportbund-Vorsitzender Hans-Burckhard Kuhn und Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch im März für besondere Erfolge, Verdienste oder Höchstleistungen aus. Die Geehrten kamen aus acht der 23 im Gemeindesportbund zusammengefassten Vereine - gleich vier der geehrten Vereine gehören dabei zum Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerk.

So freuten sich die GUT-DRAUF-Sportler des Eitorfer Judoclubs, des Tauchvereins Xarifa, des SV 09 Eitorf und des Tischtennisvereins DJK Eintracht über die Auszeichnungen. Da der Gemeindesportbund selbst Partner des Eitorfer GUT-DRAUF-Netzwerkes ist, der Vorsitzende Kuhn sogar zu den ersten geschulten GUT-DRAUF-Teamern in Eitorf gehörte, sorgte die starke Präsenz der GUT-DRAUF-Vereine wohl auch hier für fröhliche Gesichter.

Street-Soccer in Eitorf



Das Jugendcafé, der Förderverein Eitorfs, der SV 09 Eitorf und die GUT-DRAUF-Tanke luden am 11.November alle Fußball-begeisterten Jugendlichen zum Street-Soccer-Turnier ein. Dem Aufruf folgten sechs Mannschaften, die bei bestem Herbstwetter um die Wette kickten. "Streetsoccer" darf dabei nicht ganz wörtlich genommen werden, denn die Spiele wurden in einem im Siegpark aufgestellten Käfig ausgetragen - fernab von den Straßen.

Für gesunde Ernährung sorgte in bewährter Manier die Tanke der Diakonie. Jürgen Meyer, Diplom-Sozialarbeiter und bekanntes Gesicht in Eitorf, bot den Jugendlichen kleingeschnittenes Obst und Gemüse an. Ergänzt wurde das Angebot vom Förderverein mit einer köstlichen Kartoffelsuppe und leckerem Kakao. Entspannung nach den Spielen brachte ein Lagerfeuer, über dem im Laufe des Tages auch Stockbrot geröstet wurde. Kalt werden konnte es den Beteiligten bei all der Bewegung, der warmen Kost und dem Lagerfeuer also nicht.

Jugendcafé-Leiter Thomas Nolden und Förderverein-Mitglied Norbert Becher organisierten den Turnierplan. Zudem garantierte Reinhold Ungar, der mit 15 Jahren bereits lizenzierter Schiedsrichter beim SV 09 Eitorf ist, faire und reibungslose Spiele. In denen setzte sich am Ende das Team "Kein Geld" durch. Zu gewinnen gab es Gutscheine für Schwimmbad, Kino und Eisdiele.

Beachvolleyball-Turnier in Eitorf



Zum ersten Mal trafen sich am 28. Mai Volleyballfans aus Eitorf und Region zum Eitorfer Jugend-Beachvolleyball-Turnier im Hermann-Weber-Bad. Zwölf Teams kämpften im warmen Sand um Pokal, Urkunde und Preisgeld, das Sponsor RWE ermöglichte. Veranstalter waren das Schwimmbad selbst, der Gemeindesportbund Eitorf und der Eitorfer Förderverein Jugend.

In ihrer Rolle als Gastgeber begrüßten Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch. Hans-Burckhard Kuhn für den Gemeindesportbund und Renate Deitenbach für den Förderverein alle Teilnehmer. Nachdem die zwölf Mannschaften nach Erfahrung und Spielstärke in zwei Gruppen aufgeteilt worden waren, konnten die Spiele beginnen. Um einen Einblick in das gehobene Volleyball-Gewerbe zu geben, waren überdies einige "Profis" aus der Beachvolleyball-Liga Köln zu einem Demospiel eingeladen.

Das Sportfest stand natürlich, wie es sich für Eitorf gehört, im Zeichen der GUT-DRAUF-Aktion. Bequeme Liegestühle im Schatten boten Entspannung, Jürgen Meyer sorgte mit seiner GUT-DRAUF-Tanke für kostenlose und gesunde Snacks und den nötigen Extra-Kick brachte der Verein kivi mit dem Aerotrimm mit.

Den ersten Platz in Gruppe I errang der FC Windeck, während sich in Gruppe II die Herrenmannschaft der Gemeinschaftshauptschule Eitorf durchsetzte.

Jugendcafé Eitorf erhält "Starke-Kids"-Förderpreis



"Wir suchen Mutmacher, Anpacker, Visionäre, die schon etwas in Sachen Kindergesundheit bewegt haben und unsere Kids fit für die Zukunft machen", so heißt es auf der Internetseite der AOK über den "Starke-Kids"-Förderpreis. 3000 Euro warteten auf die Einrichtung, die in den Bereichen gesunde Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Suchtmittelvermeidung am meisten punkten kann. Genau dort also, wo GUT-DRAUF gewissermaßen zu Hause ist. Ein Heimspiel somit für das GUT-DRAUF-zertifizierte Jugendcafé aus Eitorf.

Unter 46 Mitbewerben setzte sich das Jugendcafé durch und errang mit seinem interkulturellen Kochkurs den ersten Platz und das damit einhergehende Preisgeld. Die Projektverantwortlichen Karin Stauber und Thomas Nolden nahmen den Scheck von Landrat Frithjof Kühn entgegen.

Der Kochkurs vermittelt nicht nur die Grundlagen gesunder Ernährung und das technische Know-how im Umgang mit Messer und Pfanne. Er bringt gleichermaßen Jugendliche unterschiedlichster Herkunft und Schulform zusammen, lehrt Respekt, Toleranz und das Verständnis für fremde Kulturen. Gekocht wird daher aus internationaler Küche und ausschließlich gesund. Das anschließende gemeinsame Essen ist ebenfalls ein wichtiger Projektbaustein. Miteinander lässt es sich eben doch viel entspannter genießen. Essen ist nämlich mehr als nur reine Nahrungsaufnahme.

Eitorf feiert bei schönstem Frühlingswetter



In Eitorf packt man die Dinge anders an: Zuerst bricht man im rasanten Tempo und unter schweißtreibendem Aufwand alle Geschwindigkeitsrekorde und hinterher lässt man sich viel Zeit, bis man den errungenen Erfolg dann endlich genießt. So verschob man die Zertifikatsübergabe um rund 5 Monate in einen blühenden Frühling mit ausgewachsenen Temperaturen, nachdem die Qualitätsprüfung durch Reinhard Mann von der BZgA bereits Ende 2010 mit Bravour bestanden war. Im Rahmen des "Eitorfer Frühlings" wurde die Übergabe am 7. Mai mit allen Eitorfern und GUT-DRAUF-Begeisterten gefeiert.

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Diese kleine GUT-DRAUF-Revolution, die in nur zwei Jahren aus Eitorf eine Stadt mit zahlreichen Partnern der gesundheitsfördernden Aktion machte, hat natürlich viele Väter. Sponsoren gaben der Aktion in finanzieller Sicht den fruchtbaren Boden. Der Förderverein Jugend unter Leitung von Renate Deitenbach übernahm die Koordination des effektiven GUT-DRAUF-Netzwerkes und bewirtschaftete damit - bildlich gesprochen - den Boden. Der Verein kivi sorgte mit fachlichen Rat für den Dünger, sodass die GUT-DRAUF-Pflanze nur so in die Höhe spross.

Nicht zu vergessen sind Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch und Amtsleiter Heinz-Willi Keuenhof, die mit sichtlichem Vergnügen das Wachstum beobachteten. Volles Verständnis bekamen die beiden vom kivi-Vorsitzendem Hermann Allroggen: "Ich weiß, Ihnen geht es genau wie mir: GUT-DRAUF ist zu einer Herzensangelegenheit geworden."

Das dritte Netzwerktreffen und drei Zertifizierungen



Bereits zum dritten Mal trafen sich die knapp 30 Vertreter der Eitorfer Sportvereine, Schulen und Jugendeinrichtungen. Das Eitorfer Netzwerktreffen am 2. Februar hebt sich allerdings von den beiden vorherigen ab. Drei lang bewährte GUT DRAUF-Partner, nämlich der Eitorfer Tauchclub Xarifa, der Eitorfer Judo Club und das Eitorfer Jugendcafé, bekamen das wohlverdiente Zertifikat überreicht und sind nun auch offiziell "GUT DRAUF". Mit von der Partie waren an diesem Abend der Eitorfer Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch, Amtsleiter Heinz-Willi Keuenhof, Iris Bosbach vom Kreisjugendamt und Hermann Allroggen, Gesundheitsdezernent und Vorsitzender des Vereins kivi.

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Als eines der größten und aktivsten bundesweit, lobte Allroggen das Eitorfer Netzwerk. Und das nicht ohne Grund: Vor etwa fünf Jahren fiel der Gut-Drauf-Gedanke in Eitorf auf fruchtbaren Boden. Seither hat sich im rasanten Tempo ein stabiles und effektives Netzwerk gebildet, das in Deutschland seinesgleichen sucht. In Eitorf arbeiten alle zusammen, Gut-Drauf geht eben nicht alleine. Wer den Kindern das Gefühl eines gesunden Lebensstils vermitteln, ihnen nahebringen will, wie wichtig Bewegung, gesunde Ernährung und auch Entspannung für den weiteren Verlauf ihres Lebens sind, hat einiges vor. Durch die gute Zusammenarbeit aller jugendnahen Einrichtungen ist Eitorf den selbstgestellten Zielen aber schon ein gutes Stück nähergekommen. Dem stimmte auch Reinhard Mann, Referatsleiter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu, indem er Ende des vergangenen Jahres die Zertifizierung zur Gut-Drauf-Kommune unterschrieb und somit gültig machte.

Drei neue Gut-Drauf-Einrichtungen

Auch die drei neu hinzugekommenen Gut-Drauf-Einrichtungen haben einen großen Teil zur Gemeindezertifizierung beigetragen. Die beiden Sportvereine und das Jugendcafé aus Eitorf setzen seit 2009 die Gut-Drauf-Standards in ihren Einrichtungen um. Zum Beispiel bietet Thomas Noldem, der Leiter des Jugendcafés, einmal pro Woche seinen Schützlingen an, selbst zu kochen - gesund natürlich. Auch ein neuer Entspannungsraum, kostenloses Wasser, Fruchtsäfte und Obst gehören mittlerweile zum Alltag im Jugendhaus. Im Tauchclub Xarifa und im Judoclub wurden unter Regie der Xarifa-Jugendwartin Gerda Westhofen und Friedhelm Stragierowicz Mitarbeiter des Eitorfer Judoclubs geschult, die Eltern involviert und die Grundsätze der Gesundheitsprävention in allen Bereichen wie etwa Training, Feste oder Turniere miteinbezogen. Bereits nach zwei Jahren waren die Einrichtungen im Stande, sich den prüfenden Augen der Auditoren zu stellen - erfolgreich.

Ganz zur Zufriedenheit von Bürgermeister Storch: "Ich freue mich, dass im Vorfeld der Gemeindezertifizierung heute drei weitere engagierte Gut-Drauf-Partner ihr Zertifikat überreicht bekommen." Auch kivi-Vorsitzender Allroggen ist stolz, dass das von seinem Verein getragene Projekt so erfolgreich läuft und drückt noch einmal seine Anerkennung aus: "Ohne die engagierte Mitarbeit und den fleißigen Einsatz der Eitorfer wäre die Gemeindezertifizierung nicht möglich gewesen."

Neue Events im Jahr 2011

Gemeinsam wurden dann noch die Organisation der Gemeindezertifizierung, die voraussichtlich am 7. Mai im Rahmen des "Eitorfer Frühlings", dem großen Handwerkermarkt in Eitorf, stattfinden wird, und einige weitere gemeinsame Events und Veranstaltungen für das noch frische Jahr geplant. Ende Mai könnte auf die Jugendlichen ein Beachvolleyball-Turnier warten und das Spiel- und Sportfest wird dieses Jahr in den Grundschulen Einzug halten. Zudem dürften noch jede Menge kleinere Aktionen das Jahr 2011 zu einem ganz großen in der Gut-Drauf-Geschichte machen.

"Schule im Park" wird nachzertifiziert



Am 1.Februar erhielt die Gemeinschaftshauptschule Eitorf erneut ein Gut-Drauf-Zertifikat. Schulleiter Alfred Himpeler durfte das neue Zertifikat von Karsten Heusinger, dem fachlichen Leiter des Vereins kivi, entgegennehmen.

Nachdem die Gemeinschaftshauptschule vor über drei Jahren zur Gut-Drauf-Schule zertifiziert wurde, hieß es nun, sich erneut den prüfenden Augen der Auditoren zu stellen. Denn das Zertifikat ist zeitlich limitiert und muss erneuert werden; die Standards sollen schließlich auch langfristig gehalten werden. Im Falle der GHS blieb die Nachprüfung jedoch reine Formalität. Die Standards sind erfüllt, die Schule ist gut drauf, da hat auch Heusinger nur Lob übrig. Fünf Jahre sei die Schule am Projekt mehr als aktiv beteiligt. Fünf Jahre engagierte Arbeit mit einem erfreulichen Ergebnis: Gut-Drauf gehört zu Eitorf wie das Dschungelkind Mogli zu seinem Bärenfreund Balu.

So zumindest sehen das die Schüler, die in ihrer Vorführung "Versuch's mal mit Gemütlichkeit" noch einmal alle drei Gut-Drauf-Elemente Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung zusammenfassten. Für Letzteres sorgten übrigens ebenfalls Schüler, die unter der Regie von Edda Martin und Claudia Holschbach ein tolles Buffet ganz nach der Gut-Drauf-Idee zubereitet hatten.

 

Gut Drauf gerauft in Eitorf



Wilde Stunden kamen auf die Schüler und Lehrer an der Gemeinschaftshauptschule Eitorf am 31.Januar zu: Der Projekttag "Gut-Drauf gerauft" gab den Jugendlichen der siebten Klasse nicht nur einen friedlichen Grund zum Raufen, auch einige Teamspiele und Entspannungsangebote hatten ihren Platz im Programm. Der Projekttag fand im Rahmen von "Gut-Drauf", einer Aktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, statt und wurde von der GHS organisiert. Finanzielle Hilfe kam dabei von Seiten des Jugendhilfezentrum Eitorf sowie des Vereins kivi.

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"Gut drauf raufen" - auf die Idee muss man erst mal kommen. Doch warum eigentlich nicht? Kämpfen bietet viele neue Erfahrungsräume, fördert soziales Lernen, Rücksichtnahme, Respekt und Verantwortung. Auch der Umgang mit Sieg oder Niederlage muss gelernt werden. Der Projektanbieter für Schulen und Gut-Drauf-Partner, Skills4Life, weiß das und bietet gerade deswegen den kleinen Kampf-Crashkurs an. Doch damit nicht genug: Eine Menge kleinerer Spiele, die sowohl Verantwortungsbewusstsein als auch Vertrauen stärken sollen, wollten bestritten sein. Weitere Teamspiele und Entspannungseinheiten boten Herr Ebbers und Frau Piatkowsky, beide Sozialpädagogen und Lehrer, an.

Derartige Projekttage sind keine Seltenheit an der Gemeinschaftshauptschule Eitorf. Schließlich ist diese auch schon seit über drei Jahren Gut-Drauf zertifiziert. Und gerade in Eitorf ist das Projekt Gut-Drauf fest etabliert. Gut-Drauf geht eben nicht in Alleinarbeit, Gut-Drauf geht nur zusammen. Das Eitorfer Netzwerk leistet hier hervorragende Arbeit und ermöglicht, was alleine nie möglich wäre. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Sportvereinen und Jugendhäusern erreicht hier neue Dimensionen.

Zu den Zielen der teilnehmenden Schüler gehörte sicherlich auch, den guten Freund auf der Matte liegen zu sehen. Weitaus wichtiger waren aber der Spaß und die Freude an der spannenden und für viele noch fremden Sportart sowie am spielerischen Erkunden einer gesünderen Lebensweise.

Das Ziel endlich erreicht



Bescherung erst an Heiligabend? Nicht in Eitorf. Denn dort gab es bereits ein paar Tage vorher ein ganz besonderes Geschenk: die Zertifizierung zur Gut-Drauf-Kommune. Nach bestandener Qualitätsüberprüfung erreichten die Eitorfer die Zertifizierung als bundesweit zweite Gemeinde. Jahrelange harte und intensive Arbeit sorgten dafür, dass die Anforderungen teilweise sogar weit überschritten wurden.

Die Umsetzung von Gut-Drauf in Eitorf hat schon Tradition: Viele Vereine und Schulen arbeiten schon lange engagiert zusammen und das Eitorfer Gut-Drauf-Netzwerk zählt zu den größten der Region. So hatte Reinhard Mann, Referatsleiter der BZgA, der die Qualitätsprüfung übernahm, keinen Grund zu meckern. Im Gegenteil, Eitorf wurde üppig gelobt: "Die Standards sind alle erfüllt, und das in einigen Bereichen weit über das vorgesehene Maß hinaus." Mann zeigte sich sichtlich beeindruckt und angetan von der erfolgreichen Gut-Drauf-Umsetzung in Eitorf.

Die hatte Projektreferentin Sabine Schützeichel zuvor in einer eindrucksvollen Dokumentation vorgestellt. Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch, Amtsleiter Heinz-Willi Keuenhof und Fördervereinsvorsitzende Renate Deitenbach standen für weitergehende Erläuterungen Rede und Antwort und wurden dabei tatkräftig von kivi-Projektleiter Karsten Heusinger unterstützt. Im Anschluss unterzeichnete Reinhard Mann die Urkunde, deren Übergabe aber erst im neuen Jahr im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung stattfinden wird.

Eine Gut-Drauf-Geschichte

Vor vier Jahren, also 2006, hielt die Jugendaktion Einzug in Eitorf. Das ist wenig Zeit für derart weitreichende Veränderungen. Zum Vergleich: Gut-Drauf-"Veteran" Bornheim brauchte 10 Jahre bis zur Zertifizierung. Doch in Eitorf ist eben nichts unmöglich. In hohem Tempo wurde ein Verein nach dem anderen für die BZgA-Aktion gewonnen, bereits 2007 wurde die Hauptschule als erste Einrichtung Eitorfs zertifiziert. Nun stand auch der Gut-Drauf-Tanke der Diakonie nichts mehr im Weg. Seit 2008 koordiniert der Förderverein Jugend Gut-Drauf in Eitorf. Ebenso lange besteht das stetig größer werdende Gut-Drauf-Netzwerk. Zertifizierung folgte auf Zertifizierung. 2010 schließlich stand fest, dass man Gut-Drauf-Kommune werden will. Erst in diesem November und Dezember wurden mit dem Jugendcafé, dem Eitorfer Judoclub und dem Tauchclub Xarifa drei weitere engagierte Gut-Drauf-Partner zertifiziert. Auch das Zertifikat der Gemeinschaftshauptschule, mit der alles angefangen hatte, wurde erneuert.

Mit der Gut-Drauf-Zertifizierung der Kommune erreichen der Förderverein Jugend und kivi eine noch breitere Akzeptanz und Verbreitung des Gut-Drauf-Gedankens. So hat Bürgermeister Dr. Storch Grund genug stolz zu sein: "Die Gemeinde Eitorf ist sehr froh, als zweite Gemeinde von der Bundeszentrale zertifiziert zu werden. Ich danke ausdrücklich dem Förderverein Jugend Eitorf und dem Verein kivi e.V. für die hervorragende Zusammenarbeit."

 

Zum zweiten Mal mit Erfolg: Das Eitorfer Sportfest



Wieder zeigen die Eitorfer, was erfolgreiche Teamarbeit ausmacht: Gemeinsam mit kivi, dem Gemeindesportbund, der Gut-Drauf-Tanke und den lokalen Partnern stellten sie für den 17.September ein vielseitiges Programm auf die Beine. Zu den zahlreichen Angeboten gehörte unter anderem das elektrische Biathlon oder Tai Chi. Die Gesundheitstanke sorgte für leckere Cocktails, die Gut-Drauf-Tanke für die gesunden Snacks und kivi bot Entspannungsmasken an.

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Europaprojektwoche der GHS Eitorf



Gut-Drauf ist bis jetzt nur im Rhein-Sieg Kreis zu finden. Einen gewagten Schritt in die Zukunft machte da schon einmal die Gemeinschaftshauptschule in Eitorf. In ihrer Projektwoche vom 3. bis zum 8. Mai übertrugen sie das Projekt auf ganz Europa und lernten bei den zahlreichen Angeboten mehr über die Lebensweise Einwohner anderer Staaten. Das bot auch die Möglichkeit viel Neues auszuprobieren: American Football, Diving oder Bollywood um nur ein paar der Attraktionen zu nennen. Für gesunde Ernährung sorgte jeden Morgen frische Obst und Gemüse und Zeit zum Entspannen gab es mittags im Raum der Stille zu beruhigender Musik; an Bewegungsmöglichkeiten fehlte es wahrlich nicht.

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Samstag den 8. Mai fand die ereignisreiche Woche ihren Abschluss. Zum krönenden Schulfest wurden alle Projektarbeiten - ob Ländersteckbriefe oder ein geübte Tänze - präsentiert und sorgten zusammen mit dem schönen Wetter für einen gelungenen letzten Tag der gelungenen Projektwoche.

Gemeinde Eitorf strebt die Zertifizierung an



Sponsoren gesucht

Viele Voraussetzungen für eine Zertifizierung als GUT DRAUF Kommune sind in Eitorf bereits erfüllt, der Aufwand für die übrigen überschaubar. In diesem Punkt war sich der Ausschuss für Jugend, Integration, Senioren und Soziales (JISS) in seiner Sitzung im Januar 2010 schnell einig. Aus Sicht aller Beteiligten vor Ort wäre eine Zertifizierung noch in diesem Jahr durchaus realisierbar. Dies setzt aber neben dem Engagement der Institutionen auch die Bereitschaft der Kommune voraus. Diese muss hierfür eine vertragliche Verpflichtung mit der BZgA eingehen sowie eine Koordinationsstelle mit ca. 4 Fachkraftstunden pro Woche beitragen.

Hierfür warb Kreisgesundheits- und Sozialdezernent Herrmann Allroggen als Vorsitzender von kivi e.V. in der ersten Sitzung des JISS. "Sie tun damit etwas Wichtiges für die Jugend und für die Zukunft der Gemeinde", so Allroggen. Er verwies darauf, dass jugendgerechte Gesundheitsvorsorge mittlerweile als relevanter Standortfaktor gesehen wird.

Der Ausschuss begrüßte auch die diesbezüglichen Aktivitäten vor Ort ausdrücklich und fasste den Beschluss, die formal notwendigen Schritte zu unternehmen. Die zahlreichen anwesenden Vertreter des GUT DRAUF -Netzwerkes freuten sich über die Entscheidung, honoriert und unterstützt er doch die Bemühungen zahlreicher für die Interessen der Jugend aktiver Bürger.

Aufgrund der Haushaltslage hält der Bürgermeister es allerdings für unverzichtbar, die entstehenden Kosten von geschätzten 400 Euro je Monat über Sponsoren zu finanzieren. Hier hoffen nun die Netzwerkpartner auf rege Beteiligung potentieller Spender, um möglichst noch in diesem Jahr das Zertifikat Gut-Drauf-Kommune zu erreichen.

Zweites Netzwerktreffen in Eitorf



Der "Gut-Drauf"-Gedanke, die Gesundheitsprävention für Jugendliche durch gesunde Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung, gehört für viele Eitorfer Institutionen und Vereine die für oder mit Jugendlichen arbeiten, inzwischen zum selbstverständlichen Alltag. Während die Hauptschule bereits seit 3 Jahren "Gut-Drauf"-zertifiziert und die Gut Drauf-Tanke seit 2006 nicht mehr vom Bahnhofsvorplatz weg zu denken ist, hat sich das Netzwerk größtenteils erst im letzten Jahr entwickelt.

Der Einladung zum zweiten Netzwerktreffen folgten fast alle Partner sowie einige ernsthaft Neuinteressierte. Eingeladen hatten kivi-ev, der kreisweite GD-Trägerverein der Aktion, der Förderverein Jugend Eitorf als GD-Koordinator vor Ort und der Kreissportbund als Kooperationspartner für den Vereinssport. Zu den Teilnehmern gehörten das Jugendhilfezentrum, das gemeindliche Jugendamt, das Jugendcafé, die GD-Tanke der Diakonie, der Gemeindesportbund und das Jugendrotkreuz. Dazu kamen Vertreter von Hauptschule, Tauchclub Xarifa, Eitorf-Hennefer Judoclub, DLRG, Eitorf 09 und Grün-Weiß Mühleip.

Zertifizierung zur Gut-Drauf Kommune realistisch

Das Treffen diente dem Informationsaustausch, der Kommunikationsförderung und der Zukunftsplanung gleichermaßen. "Das Netzwerk hat sich erstaunlich schnell gebildet, vergrößert sich stetig und ist sehr aktiv", freute sich Karsten Heusinger, Projektleiter von kivi-ev.

Vergleichbare Strukturen gibt es bisher nur in Bornheim, der ersten Stadt bundesweit, die eine Zertifizierung als komplette GD-Kommune anstrebt. Allerdings beschäftigt sich Bornheim bereits seit 2003 mit dem Thema. "In Eitorf entwickelt sich das Netzwerk wesentlich schneller und eine Zertifizierung der Gemeinde noch in diesem Jahr, ob nun als erste oder zweite Kommune bundesweit, halte ich für realistisch", ist sich die Fördervereinsvorsitzende Renate Deitenbach sicher.

Die von der BzGA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) hierfür verlangten Vorraussetzungen sind schon teilweise erbracht, die restlichen mit überschaubarem Aufwand zu leisten. Die formale Zustimmung der gemeindlichen Gremien erhoffen sich alle Beteiligten in der nächsten Sitzung des JISS (Ausschuss für Jugend, Integration, Senioren und Soziales), die praktische Umsetzung erfolgt in den Vereinen und Institutionen.

Die Umsetzung in Eitorf gelingt besonders gut

Ein Rückblick auf erfolgte Aktivitäten im letzten Jahr zeigte, wie gut diese Umsetzung bereits funktioniert. Die Praxisbeispiele reichten von der Einbindung des GD-Gedankens in die regelmäßige Arbeit, z.B. durch kostenlose Angebote von Obst und Wasser, Entspannungsangebote wie Tai Chi oder Fantasiereisen, Bereitstellung von Rückzugsräumen oder der Vermittlung von Gesundheits- und Ernährungsgrundlagen bis zu speziellen GD-Veranstaltungen. Hierzu gehörten das gemeinsam veranstaltete große Sport- und Spielfest ebenso wie Vereinsfeiern nach GD- Leitlinien oder der GD-geschulte Nikolaus, der Obst statt Süßes im Sack hatte. Das Jugendrotkreuz hatte gar an einer zweiwöchigen GD- Ferienfreizeit teilgenommen.

Die Zukunftsplanungen umfassten die Umsetzung weiterer GD-Bausteine, GD-inspirierte Optimierung von Vereinsräumen, engere Kooperation verschiedener Partner bei der Ausrichtung von Veranstaltungen sowie das Anstreben der Zertifizierung verschiedener Einrichtungen.

Sport- und Spielefest auch in diesem Jahr

Außer Frage stand für alle Beteiligten auch eine Neuauflage des letzten Jahres erfolgreich durchgeführten Sport- und Spielfestes. Gemeindesportbundvorsitzender Hans-Burckhard Kuhn präsentierte hierfür bereits erste Vorplanungen. Ein weiteres Anliegen war vielen Teilnehmern eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und die Einbindung weiterer Partner. Im Ergebnis waren die Verantwortlichen mit dem Verlauf des Netzwerktreffens sehr zufrieden. Das Engagement aller Beteiligten ist außerordentlich, die Netzwerkstrukturen sind stabil und versprechen eine zukunftsorientierte Entwicklung für Eitorfs Jugend.

Text und Bilder: Renate Deitenbach, Förderverein Jugend, Eitorf

GUT DRAUF in neuen Jugendcafé Eitorf



Endlich konnte sie steigen, die erste Tanzparty im fertigen neuen Jugendcafé. Im Laufe des Abends besuchten etwa 200 Jugendliche die neue Einrichtung. Schwungvolle Musik von Pop über Rock bis zu saisongemäßen Karnevalhits luden zum Tanzen ein. Da ließen sich selbst die coolen Jungs zum "Jumpstyle" nicht lange bitten. Das Publikum war bunt gemischt: Jüngere und Ältere, Hipp-Hopper und Rockfans, Deutschstämmige und Migranten, Hauptschüler und Studenten. Und alle waren super gut drauf!

Da durfte natürlich der "Mann von der Tanke", unser personifiziertes Gut-Drauf-Symbol Jürgen Meyer nicht fehlen. Unterstützt von Jugendpflegerin Ute Krämer-Bönisch brachte er 10 kg Äpfel und 10 kg Möhren unter das dankbare Publikum. Vier Stunden lang schälten und schnipselten die beiden unermüdlich Obst und Gemüse. In den Köpfen der Eitorfer Jugend ist der Gut-Drauf Gedanke dank Streetworker Jürgen längst fest verankert. Jetzt hoffen wir, dass sich bald auch möglichst viele Sportvereine von Gut-Drauf zusätzlich bewegen lassen.

Text und Bild: Renate Deitenbach, Förderverein Jugendarbeit, Eitorf

Netzwerk-Koordination



Das GUT DRAUF Netzwerk Eitorf wird seit Mai 2008  koordiniert von dem Verein zur Förderung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit e.V..

Der Förderverein Jugend möchte alle Partner, die in Eitorf zu GUT DRAUF arbeiten zusammen bringen und zusammen halten, um eine gemeinsame Plattform des Austausches und der gegenseitigen Hilfe zu haben. Außerdem sollen in der Folge Kooperationsprojekte und gemeinsame Veranstaltungen die vorhandenen GUT DRAUF Angebote in der Kommune ergänzen und bereichern.

Internetauftritt des Fördervereins: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhier

Eitorf auf dem Weg zur GUT DRAUF Kommune



In der Kommune Eitorf hat sich die Jugendaktion GUT DRAUF in den letzten Jahren in vielen Einrichtungen und Handlungsfelder etabliert. Die gute örtliche Vernetzung zwischen Aktionen der Jugendarbeit und von Schulen wirkt sich dabei positiv auf GUT DRAUF in Eitorf aus. Es gibt regelmäßige Projekte und Events, die ganz selbstverständlich nach GUT DRAUF Standards umgesetzt werden.

Ein bundesweit einmaliges Vorzeigeprojekt ist die GUT DRAUF Tanke, die regelmäßig am Eitorfer Bahnhof steht und von "Streetworker" Jürgen Meyer betrieben wird.

Die Gemeinschaftshauptschule an der Brückenstraße gehört zu den ersten Schulen, die bundesweit als GUT DRAUF Schule zertifiziert worden ist. Hier wurden wirkungsvolle Strukturen - wie Entspannungszonen, Ausgabe von Spielgeräten, die zur Bewegung anregen und gesunde Pausenverpflegung - aufgebaut. Außerdem finden regelmäßig GUT DRAUF Aktionen und Projekte in den freiwilligen AGs im Nachmittag statt.

Das Jugendcafé Eitorf, welches Ende 2008 gebaut werden soll, wird selbstverständlich ebenfalls nach GUT DRAUF Kriterien konzipiert und gebaut. Ein weiterer Baustein für eine GUT DRAUF Kommune Eitorf.

Bilder aus Eitorf



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