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6.1.2017 : 16:42 : +0100

Wissenschaftliche Evaluation bestätigt Erfolg von "KITA Vital"



Die wissenschaftliche Evaluation der FH Köln konnte den Erfolg der KITA-Vital-Aktion bestätigen.

Der kivi-Vorsitzende Hermann Allroggen lud am 6. Mai zum Pressegespräch im Siegburger Kreishaus. Der Anlass: Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation, die Prof. Dr. Imke Niebaum im Auftrag der Fachhochschule Köln durchführte, sind nun bekannt und zur Freude aller Anwesenden bestätigen sie, was die in der Praxis Tätigen längst ahnten: "KITA Vital" schafft es, allen Beteiligten ein bewusstes und gelebtes Gesundheitsgefühl zu vermitteln." In den Kitas habe sich eine KITA-Vital-Mentalität breitgemacht", erklärt Prof. Niebaum. Die Aktion sei "ausgewogen, effektiv und hochwirksam".

Das gute Zeugnis für das Kooperationsprojekt des Vereins kivi mit dem Kreisgesundheitsamt sorgte überall für erleichtertes Aufatmen. Der Landrat Frithjof Kühn lobte das Projekt als eine "ungemein wirkungsvolle Aktion der Gesundheitsförderung". Ähnlich sah das Dr. Bernd Ehrich, der Leiter des Kreisgesundheitsamtes: Er sei äußerst zufrieden und erhoffe sich nun auch langfristig Fortschritte bei der Gesundheitsarbeit für die Kleinsten im Kreis. Kivi-Chef und Sozial- und Gesundheitsdezernent Allroggen zeigt sich da zuversichtlich: "KITA Vital ist ein nachhaltiges und langfristiges Programm." Besonders freue ihn, dass die Aktion es - nun wissenschaftlich belegt - schaffe, auch das häusliche Umfeld der Kinder zu erreichen.

Im Fachmund heißt das bei Prof. Niebaum dann: "KITA Vital hat eine umfassende und komplexe Inhalts- wie Kooperationsstruktur auf individueller, lebensweltlicher und systemischer Ebene." Es bestärke die Kleinen darin, vom frühen Kindesalter an zunehmend selbstbestimmt gesund zu leben. Die Aktion sei damit ein erfolgreicher Weg, Kinder zum großen Ziel Gesundheit zu begleiten.

Um nicht der Wissenschaft komplett das Feld zu überlassen und auch Eindrücke aus der Praxis vorzustellen, beschrieben Gisela Lenzgen, Leiterin des Familienzentrums aus Seelkirchen, und Birgit Blank, Leiterin der Kita "Waldwichtel" aus Eitorf, die Folgen der Aktion in ihren Einrichtungen. Viel habe sich geändert, die Aktion und insbesondere die "Super-Begleitung" durch kivi-Fachreferentin Yasmin Gross hätten geholfen, die Gesundheitsarbeit zu strukturieren und um neue Facetten zu bereichern. "Nun wird Gesundheit gelebt - von allen in der Kita", schilderten sie das erfreuliche Ergebnis.

Bisher nehmen 24 Kitas an der Aktion teil. Einige, wie auch die Kita "Waldwichtel" und das Familienzentrum aus Seelkirchen, erreichten schon die begehrte Zertifizierung. Für das nächste Projektjahr haben die Kitas noch bis Ende Mai die Chance, sich zu bewerben.

KITA-VITAL Startveranstaltung 28. September 2011



Kivi-Chef Hermann Allroggen bei seinem Grußwort

Am 28.September startete die neue Aktion des Vereins kivi "KITA VITAL". Zur Eröffnungsveranstaltung fanden sich fast 50 ErzieherInnen aus den zwölf Kindertagesstätten im Kreishaus zusammen. Dort hieß es, die KiTas kennenzulernen, die am ersten Projektjahr der Aktion teilnehmen, um den Grundstein für den angestrebten Austausch zu legen.

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Kivi-Vorsitzende Hermann Allroggen eröffnete die Veranstaltung, begrüßte die KiTas, bedankte sich bei allen Teilnehmern und forderte sie auf, möglichst engagiert mitzumachen. Gelegenheit dazu gab ihnen Karsten Heusinger mit einem Erwachsenen-kompatiblen Kennenlernspiel.

Außerdem informierten Dr. Imke Niebaum (Fachhochschule Köln) und Dr. Christian Rexrodt sowie Dr. Karin Hummel (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) die Anwesenden über die wissenschaftliche Evaluation der Aktion; Niebaum über die für Eltern, Belegschaft und Leitung während Rexrodt und Hummel eine geplante Kinderbefragung vorstellten. Birte Maaßen-Wehrmachen und Yasmin Gross (kivi) gaben noch einmal Einblicke in den Ablauf des Projektes und der Evaluationsschritten.

Zu guter Letzt hatten die Pädagogen im Rahmen einer kleinen "Zukunftswerkstatt" die Chance zum ersten Ideenaustausch in den Themenbereichen Ernährung, Bewegung, Entspannung und Elternbeteiligung. Es entstand schnell ein reger Austausch. Sicherlich zur Freude Heusingers, ist ihm doch der Dialog "Grundbestandteil" KITA-Vitals, den er "schon am ersten Tag beginnen" wolle.

Pressetermin zu KITA Vital 9. Mai 2011



Nachdem alle interessierten Kindertagesstätten des Rhein-Sieg-Kreises bereits im März in die neueste Aktion des Vereins kivi eingeweiht wurden, erhielt nun, am 9.Mai, auch die Presse erste Informationen über KITA Vital. Kivi holte sich dabei Verstärkung von der KiTa Heidenaustraße aus Troisdorf, um direkt das Wichtigste klarzustellen: Es geht um die Kleinsten.

Als kivi-Vorsitzender stellte Hermann Allroggen den Anlass für die Projektdurchführung vor, erklärte die Kooperation seines Vereins mit dem Gesundheitsamt und umriss bereits grob die Projekthintergründe und Ziele: Die Aktion soll die aus GUT DRAUF und Tutmirgut bekannten Standards ins frühe Kindesalter übertragen und somit dem Nachwuchs so früh wie möglich das Gefühl für gesundes Leben vermitteln. Dies sei umso wichtiger, da Kinder immer mehr Zeit in KiTas verbringen.

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Anschließend unterstrich Erich Klemme, Leiter des Gesundheitsamts, die Bedeutung von Gesundheitsförderung. Gerade für Kinder betrachte er entsprechende Projekte als "absolut notwendig und wichtig". Wie KITA Vital im Detail aussieht, erläuterten der fachliche Leiter von kivi, Karsten Heusinger, und seine beiden Kolleginnen Yasmin Gross und Petra Vajler-Schulze.

Auch die Kinder der Gruppenleiter Friederike Rabe und Kersten Forsbach bekamen ihren Auftritt. Sie durften das KITA-Vital-Banner mit bunten Handabdrücken gestalten.

Infoveranstaltung am 23.03.2011



Das Thema Gesundheit ist wichtig, äußerst wichtig, gerade bei Kindern. Handlungsbedarf besteht, und zwar dringend. Folgerichtig wohnten rund 95 Vertreter aus insgesamt 55 Kindertagesstätten des Kreises der Infoveranstaltung zur Aktion "KITA Vital" bei. Am 23. März versorgten kivi-Vorsitzender Hermann Allroggen und sein Team die wissbegierigen Pädagogen mit allen Informationen rund um die neue Aktion.

Allroggen nannte das neue Projekt "ein weiteren wichtigen Schritt in Richtung Ziel" - gesundheitsbewusstes Leben bereits im Jugendalter. Mit KITA Vital zielt kivi darauf, das aus den anderen Projekten bekannte Konzept auch schon im jüngsten Alter, nämlich in den Kindertagesstätten umzusetzen. Das frühe Eingreifen soll mehr Chancen bieten, die gesundheitsfördernden Strukturen langfristig im Leben der Aufwachsenden zu verankern.

Kinder sind das Fundament der Zukunft

Wie wichtig das Thema ist, betonte Allroggen in seiner kurzen Begrüßung, Kinder seien das, "was wir Zukunft nennen". Anschließend bestieg Sophia Horst vom Bewegungskindergarten Mühlheimerstraße in Troisdorf das Rednerpodest und stellte die gesundheitliche Situation aus Sicht der KiTas dar. Zudem hob sie die wichtige Rolle hervor, die die Eltern zukommt, wenn das Projekt 100 Prozent fruchten soll.

Präsentation zum Download

Ergebnisse der Besucherbefragung

Dass das Interesse an der Aktion groß ist, beweist bereits die hohe Resonanz. Damit aus den Interessierten nun Projektteilnehmer werden, erklärten Karsten Heusinger und Petra Vajler-Schulze von kivi Schritt für Schritt die Vorteile, Chancen und Besonderheiten von KITA Vital.

Fachliche Begleitung bis zur Zertifizierung

KITA Vital, eine Aktion von kivi und dem Rhein-Sieg-Kreis, soll die für Gesundheit ausschlaggebenden Elemente Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung in den KiTa-Alltag bringen. Dabei soll KITA Vital keine Konkurrenz zu vergleichbaren Projekten darstellen, sondern diese erweitern und möglichst wirkungsvoll zusammenfassen. Die teilnehmenden Kindertagesstätten bilden ein Gesundheitsteam, das mit professioneller Unterstützung von kivi KITA Vital umsetzen wird. Workshops und Schulungen, Beratungstermine und die Möglichkeit auf eine wissenschaftliche Evaluation durch Prof. Dr. Niebaum von der Fachhochschule Köln erleichtern den Weg zur Zertifizierung. "Früher da zu sein, heißt, früher Einfluss zu nehmen." Und genau hier liegen die Chancen von KITA Vital.

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